Samedan kältester bewohnter Ort
Mit minus 35,1 Grad das Sibirien der Schweiz
publiziert: Montag, 6. Feb 2012 / 09:28 Uhr

Bern - Die Kälterekorde jagen sich: Die Nacht auf Montag hat der Schweiz den neuesten Tiefstwert dieses Winters in bewohntem Gebiet beschert: In Samedan GR wurden -35,1 Grad gemessen. Auf der abgelegenen Glattalp SZ war es gar -45 Grad kalt. Noch kälter dürfte es nun nicht mehr werden.

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Den Wert von -35,1 Grad teilten MeteoNews und SF Meteo am Montag übereinstimmend mit. Fast ebenso kalt wie in Samedan GR war es auf der Alp Buffalora am Ofenpass GR mit -31,8 Grad. In La Brévine im Neuenburger Jura, dem sogenannten Sibirien der Schweiz, war es -27,6 Grad. Diese Temperaturen hat MeteoNews gemessen.

SF Meteo meldete zudem -23 Grad in Eggiwil BE und -21 Grad in Ebnat-Kappel SG. SF Meteo hat zwar noch weitere Tiefstwerte gemessen, mahnt aber zur Vorsicht bei der Interpretation dieser Temperaturen. So war es in Ulrichen VS im Goms -28,5 Grad kalt. Diese Messtation liegt wegen des vielen Schnees direkt über dem Boden, was die Temperaturen nach unten zieht.

Auf der Glattalp SZ auf 1800 Meter mass gemäss SF Meteo das Elektrizitätswerk Schwyz gar -45 Grad. Der Wetterdienst Meteomedia von Jörg Kachelmann registrierte auf der Glattalp zuhinterst im Muotatal -44 Grad. Für La Brévine teilte Meteomedia -28 Grad mit.

Kontroverse unter Wetterdiensten

Am Wochenende hatten die Rekordwerte eine Kontroverse unter den Wetterdiensten ausgelöst. Kritisiert wurde etwa, dass es fragwürdig sei, an unbewohnten Orten mit extremen Bedingungen wie auf der Glattalp zu messen.

Einig sind sich am Montag die Wetterdienste darin, dass die tiefsten Temperaturen der aktuellen Kältewelle nun erreicht sein dürften. Noch kälter könnte es in der kommenden Nacht höchstens in La Brévine werden.

(knob/sda)

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