Moderate Erwärmung «zu bewältigen»
publiziert: Mittwoch, 14. Mrz 2007 / 22:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Mrz 2007 / 15:21 Uhr

Bern - Erhöhen sich die Durchschnittstemperaturen in der Schweiz bis 2050 um moderate 2 bis 3 Grad, sind die Folgen voraussichtlich zu bewältigen. Der Preis dafür ist laut einer Studie volkswirtschaftlich relevant, aber noch nicht abzuschätzen.

Die pronostizierten Schäden des Klimawandels werden im Sommer publiziert.
Die pronostizierten Schäden des Klimawandels werden im Sommer publiziert.
9 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Medienmitteilung des BAFU
Schweiz muss Emissionen senken und sich anpassen.
www.bafu.admin.ch/aktuell/medieninformation/00004/index.html?lang=de&msg-id=11454

Ohne Reduktion des CO2-Ausstosses sei der Klimawandel aber nicht zu bewältigen, warnte Nationalrätin Kathy Riklin (CVP/ZH) in Bern vor den Medien. Werde auf nationaler und internationaler Ebene nichts unternommen, seien in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts gravierende Folgen zu erwarten.

Riklin präsidiert das Beratende Organ für Fragen der Klimaänderung (OcCC), das den Bericht zusammen mit der Plattform für Climate und Global Change (ProClim) der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften verfasst hat. Die Arbeiten dauerten rund fünf Jahre, beteiligt waren ungefähr 100 Forschende.

Sommer um drei Grad wärmer

Die Studie geht davon aus, dass die Durchschnittstemperaturen in der Schweiz bis 2050 im Winter, Frühjahr und Herbst um rund 2 Grad steigen. Gar um knapp 3 Grad wärmer werden dürften die Sommer.

Die Winter werden wärmer und feuchter, die Sommer heisser und trockener.

Volkswirtschaftliche Schäden unbestimmt

Der Preis des Klimawandels für die Volkswirtschaft ist derzeit noch offen. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) kündigte einen zweiten Bericht zu den mittelfristigen Kosten an. Publiziert werden soll er im kommenden Sommer.

Denn der Klimawandel kostet: Mehr und stärkerer Regen, auch in höheren Lagen, fordert Massnahmen bei der Raumplanung, um die möglichen Unwetterschäden klein zu halten. Nötig sind ferner Gewässer-Renaturierungen und der Schutz von Gebäuden.

Grüne Energie wird konkurrenzfähiger

Steigende Preise und die Nachfrage nach CO2-frei produzierter Energie könnten laut der Studie neue erneuerbare Energien konkurrenzfähiger machen.

Das Potenzial der Wald- und Holzwirtschaft könnte nach ihren Einschätzungen um das Dreifache ansteigen.

(ht/sda)

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