US-Ostküste kämpft mit Nachwehen von «Irene»
Nach «Irene» kämpfen Vermont und Jersey weiter mit Wassermassen
publiziert: Dienstag, 30. Aug 2011 / 18:32 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Aug 2011 / 22:52 Uhr
(Archivbild)
(Archivbild)

Montreal/New York/Fairfield - Zwei Tage nach dem Durchzug von Hurrikan «Irene» kämpfen immer noch zahlreiche Gemeinden an der US-Ostküste mit den Folgen der Naturkatastrophe. Vor allem in den Bundesstaaten New Jersey und Vermont gingen die Überschwemmungen nur langsam zurück.

8 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
HurrikanHurrikan
In der Ortschaft Fairfield standen viele Häuser mindestens eineinhalb Meter unter Wasser. Die Einwohner wateten in brusttiefem Wasser durch die Strassen des Ortes. Hunderttausende Bewohner des Bundesstaates dürften noch mehrere Tage ohne Stromversorgung sein. Insgesamt waren zwischen North Carolina und Maine 5,1 Millionen Haushalte ohne Elektrizität.

"Irene" liess nur die Stadt New York weitgehend ungeschoren. In der Finanzmetropole normalisierte sich das Leben wieder. Unter anderen in den Bundesstaaten New York, North Carolina, Pennsylvania und New Jersey kamen aber Menschen ums Leben.

Zahl der Todesopfer steigt auf 48

Insgesamt verloren in den von "Irene" betroffenen US-Bundesstaaten sowie in Puerto Rico mindestens 43 Menschen ihr Leben. Die meisten Opfer von "Irene" wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen oder von herabfallenden Starkstromleitungen tödlich getroffen.

In Kanada galten am Dienstag zwei Menschen als vermisst. Zuvor hatte der Tropensturm in der Dominikanischen Republik und in Haiti mindestens fünf Menschen das Leben gekostet.

Obwohl sich der Hurrikan über New York zu einem tropischen Sturm abgeschwächt hatte, wütete er weiter in den Neuengland-Staaten, in denen tropische Stürme eine Seltenheit sind. Hunderte Häuser und viele Brücken wurden zerstört.

Neuer Wirbelsturm über dem Atlantik

Über dem Atlantischen Ozean braute sich unterdessen möglicherweise ein weiterer Hurrikan zusammen. Die Schlechtwetterfront südlich der Kapverdischen Inseln wird sich Prognosen zufolge zum Tropensturm "Katia" entwickeln.

"Katia" schob sich mit 28 Kilometern pro Stunde nach Westen auf die Antillen zu, teilte das US-Hurrikanzentrum in Miami mit. Der Sturm werde sich weiter verstärken, am Donnerstag könne er Hurrikanstärke erreichen, hiess es in dem Bericht.

 

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Wegen schwerer ... mehr lesen
Massnahmen gegen das Hochwasser in Pennsylvania.
Barack Obama.
Washington - Eine Woche nach Sturm «Irene» hat sich Präsident Barack Obama an der US-Ostküste ein Bild von den Zerstörungen gemacht. Er reiste am Sonntag in den Bundesstaat New ... mehr lesen
Killington/USA - Die Schäden von ... mehr lesen
Nach «Irene» folgt ein neuer Hurrikan über dem Atlantischen Ozean.
Newfane - Die US-Nationalgarde hat in Vermont nach dem Durchzug des Sturms «Irene» entlegene Ortschaften mit Helikoptern versorgt. Dutzende Orte waren am Dienstag (Ortszeit) nur aus der Luft zu erreichen, weil Strassen überspült und Brücken von der Wassermassen weggerissen wurden. mehr lesen 
Die Strassen in New York sind wieder geöffnet.
New York - Der Tropensturm «Irene» hat an der US-Ostküste seine Spuren hinterlassen. Eine Katastrophe blieb zwar aus, aber überflutete Strassen, entwurzelte ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
New York - Hurrikan «Irene» wütet an der amerikanischen Ostküste. Mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern traf der Sturm Atlantic City im Bundesstaat New Jersey. ... mehr lesen
New York - Der gefürchtete Hurrikan «Irene» hat am Samstag die US-Ostküste erreicht. Erste Ausläufer des Wirbelsturms peitschten über den US-Bundesstaat North Carolina und brachten heftige Winde, Starkregen und hohe Brandungswellen. mehr lesen 
In Süddeutschland beginnt das Aufräumen.
Während im Süden aufgeräumt wird trifft es die nächste Region  Schwäbisch Gmünd - Gewitter mit Starkregen haben in Deutschland nach den verheerenden Unwettern im Süden nun auch Nordrhein-Westfalen getroffen. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über die Strassen und flutete Keller. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. mehr lesen 
Schlamm und Schutt  Schwäbisch-Gmünd - Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen sind in Süddeutschland vier Menschen ums Leben gekommen. In Schwäbisch Gmünd wurden am Montag zwei Männer tot geborgen, sie waren in einen Kanalschacht gesogen worden. mehr lesen  
Region westlich von Houston besonders betroffen  Washington - Bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Texas sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Besonders betroffen war die Region westlich der Millionenstadt Houston, wie ... mehr lesen
Wasserstand steigt weiter  Heilbronn - Bei den schweren Unwettern und Überschwemmungen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist die Opferzahl auf vier gestiegen. Am Sonntagabend starb ein 13 Jahre altes Mädchen an einer Bahnstrecke, wie die Polizei in Aalen am Montag meldete. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
       
Rudolf Stingel: Untitled, 2013, Öl auf Leinwand, Foto: Christopher Burke Studio
Publinews Fondation Beyeler: 26. Mai - 5. Oktober 2019  Mit dem zeitgenössischen Maler Rudolf Stingel widmet die Fondation Beyeler ihre Sommerausstellung 2019 einem der höchstgehandelten Namen auf dem ... mehr lesen
Publinews Ausstellung bis 9. August 2020  Sitzt du noch oder bewegst du dich schon? Eine Ausstellung im Anatomischen Museum Basel thematisiert die Auswirkungen sportlicher Betätigung auf ... mehr lesen
Beyer Uhrenmuseum
Publinews Uhrenmuseum Beyer Zürich  Das Uhrenmuseum Beyer gilt als eine der grossen Attraktionen Zürichs. Es befindet sich an der berühmten Einkaufsmeile inmitten von Zürich an der Bahnhofstrasse 31 und ... mehr lesen
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF