Ölklumpen erreichen auch Portugal
publiziert: Dienstag, 7. Jan 2003 / 15:02 Uhr

Lissabon/La Coruña - Zum ersten Mal nach der Havarie des Grosstankers Prestige sind nun auch an der Küste Portugals Ölklumpen entdeckt worden. Verschmutzt wurde ein Strandabschnitt von vier Kilometern nahe der Hafenstadt Esposende.

Erstmals sind auch an der Küste Portugals Ölklumpen entdeckt worden (Archiv).
Erstmals sind auch an der Küste Portugals Ölklumpen entdeckt worden (Archiv).
Die Gegend befinde sich knapp 50 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt, nördlich von Porto, meldete das portugiesische Radio. Ob das Öl aber tatsächlich aus dem Unglückstanker stammt, muss nun in Labortests festgestellt werden, teilte die Marine mit.

Sollte dies der Fall sein, wäre Portugal das dritte Land nach Spanien und Frankreich, das von der Ölpest heimgesucht wird. Die Verschmutzung bei Esposende sei aber gering, hiess es. Es handle sich um kleine, etwa zehn Zentimeter grosse Ölklumpen, die relativ einfach entfernt werden könnten.

Die Säuberungsarbeiten seien bereits im Gange. Die Küste Nordportugals war trotz der Nähe zu dem Katastrophengebiet in Spanien dank südlicher Winde bislang von der Ölpest verschont geblieben.

Seit dem Untergang der Prestige am 19. November sind mindestens weitere 6000 Tonnen giftigen Schweröls aus den beschädigten Tanks in den Atlantik geströmt, meldete das spanische Radio unter Berufung auf Experten. Rund 30 000 Tonnen waren schon zuvor ins Meer und an die Küsten gelangt.

Unterdessen wurde bekannt, dass das Logbuch der Prestige keine Aufschlüsse über Unglückshergang gibt. Von dem Tag der Havarie am 13. November bis zur Bergung der Besatzung gebe es keine Eintragung, berichtete die Presse. Das Logbuch galt als verschollen, wurde nun aber im Hotelzimmer eines Offiziers entdeckt.

Der in Haft sitzende Kapitän der Prestige versichert, das Unglück sei auf den Zusammenstoss mit einem auf dem Meer schwimmenden Container zurückzuführen.

(pt/sda)

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