Pakistan: Flut wütet im Süden des Landes
publiziert: Sonntag, 29. Aug 2010 / 17:16 Uhr
Nach Angaben des UNO-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) stehen 19 der 23 Bezirke Sindhs unter Wasser.
Nach Angaben des UNO-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) stehen 19 der 23 Bezirke Sindhs unter Wasser.

Islamabad - Während im Norden Pakistans die Wassermassen zurückgehen, verwüstet die Flut im Süden weiter riesige Landstriche. Millionen sind auf der Flucht. Viele Kinder leiden unter Mangelernährung. Der Wiederaufbau wird nach Angaben der Regierung etwa fünf Milliarden Dollar kosten.

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In den Überschwemmungsgebieten im Süden Pakistans kämpfen Tausende Einsatzkräfte gegen die Überflutung weiterer Landstriche durch die Wassermassen des Indus. Am Westufer des Flusses nahe der Stadt Thatta versuchten Helfer und Soldaten, einen beschädigten Deich zu stabilisieren, sagte Behördensprecher Khair Mohammad Kaloro am Sonntag.

Flut überschwemmt Sujawal mit 200'000 Einwohnern

«Wir arbeiten Tag und Nacht, aber wir wissen nicht, ob wir Erfolg haben werden.» Drei Viertel der etwa 300'000 Einwohner hätten sich bereits in Sicherheit gebracht. Die Übrigen warteten auf ihre Evakuierung, sollte der Deich ganz brechen.

Am Ostufer des Indus verloren Helfer ein weiteres Mal gegen die Flut. «Das Wasser fliesst in die Stadt Sujawal, in der 200'000 Menschen leben», sagte Kaloro.

Millionen Vertriebene

Insgesamt seien im Küstendistrikt Thatta, in dem der Indus ins Arabische Meer fliesst, in den vergangenen drei Tagen etwa 350 Dörfer überschwemmt und Hunderttausende Menschen vertrieben worden. Insgesamt seien in der Umgebung von Thatta 2,3 Millionen Menschen obdachlos, sagte der Leiter der Hilfsmassnahmen in der Provinz Sindh, Ghulam Ali Pasha.

Sindh ist die Provinz, die derzeit am schlimmsten von den Wassermassen bedroht ist. Durch die dortigen Überschwemmungen wurden laut Pasha seit Anfang August sieben Millionen Menschen vertrieben, davon allein eine Million in den vergangenen Tagen.

17 Millionen Pakistani betroffen

Nach Angaben des UNO-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) stehen 19 der 23 Bezirke Sindhs unter Wasser. An einigen Stellen schwoll der Indus auf das 40-fache seiner Masse an.

Nach UNO-Angaben sind mittlerweile insgesamt mehr als 17 Millionen Pakistaner von den Überschwemmungen betroffen. Ein Fünftel des Landes ist überflutet.

(fest/sda)

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Dem Jorian fehlt auch das Gewissen
Dienstag, 12. Oktober 2010 16:09
Jorian hat auch kein Gewissen

Ja. Lieber Jorian.
Dir spreche ich auch ein Gewissen ab!

Hättest Du eines, könntest Du einiges auf dieser Welt verstehen und mithelfen diese auf den richtigen Weg zu bringen.

Aber es ist vieeel einfacher, den Karren weiter in Dreck und Schlamm reinzuziehen. Das kann jeder. Auch der Jorian.

Schliesslich ist Aufbau mit Anstrengung verbunden.

Ein Abbau ( wie Deine Gesinnung ) ist aber billig und einfach primitiv zu haben.

Heutzutage haben Dreckschleudern grossen Auftrieb und führen sich auf wie Götter ...

Und gewissen Göttern fehlt einfach ein Hirn und so bleiben sie selbstgefällig an sich selbst ewig haften.

PS:
Gott oder Götter gibt es nicht ...
Ärzte ohne Gewissen
Früher nannten sie sich Ärzte ohne Grenzen.

Ist eine Frau in Pakistan schwer verletzt, dürfen sie die Ärzte ohne Gewissen nur verarzten wenn es ihr Gebieter (Mann) erlaubt.

Soll mir nie mehr ein Moslem mit Diskrimminierung kommen.

Die Ärzte ohne Gewissen kriegen auch nichts mehr von mir.
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