Pfeifkonzert und Buhrufe für George W. Bush
publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 21:49 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 22:12 Uhr

Heiligendamm - Der erste prominente Teilnehmer des G-8-Gipfels von Heiligendamm, US-Präsident George W. Bush, ist bei seiner Landung am Abend in Rostock von mehreren hundert Gipfel-Gegnern ausgepfiffen worden.

Der amerikanische Präsident George W. Bush und seine Frau Laura bei der Ankunft in Rostock.
Der amerikanische Präsident George W. Bush und seine Frau Laura bei der Ankunft in Rostock.
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Die Maschine des US-Präsidenten traf von Prag kommend ein. Mit einem Grossaufgebot sicherte die Polizei das Gebiet ab. Die Kampagne «Block G-8» kündigte an, bei Randale würden die Aktionen der kommenden Tage von den G-8-Gegnern selbst aufgelöst.

Nachdem in einem Bus aus den Niederlanden Vermummte aufgefallen waren, nahm die Polizei 57 Insassen vorerst fest. 16'000 Polizisten sind aufgeboten, die bis Freitag tagende Gipfelrunde zu schützen.

Nach US-Präsident George W. Bush reisen an diesem Mittwoch auch die übrigen Staats- und Regierungschefs der G-8-Staaten in Heiligendamm an. Für den Abend ist eine erste Zusammenkunft im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitsessens geplant.

Allianz im Kampf gegen Klimawandel

Bundeskanzlerin Angela Merkel will beim G-8-Gipfel in Heiligendamm eine handlungsfähige Allianz im Kampf gegen den Klimawandel und die Armut schmieden. Nur Stunden vor der offiziellen Eröffnung wollte sie noch Spitzentreffen abhalten.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa zeigte sich Merkel von einem Erfolg des Treffens fest überzeugt. Zuversichtlich ist Merkel auch, spürbare Solidarität der G-8 mit den Armen vor allem in Afrika mobilisieren zu können. «Positiv ist, dass in Afrika ein Prozess in Gang gekommen ist, in dem Länder sich selbst zu dieser guten Regierungsführung verpflichten», sagte sie.

Zurückhaltend bewertete Merkel Möglichkeiten, die an den Kalten Krieg erinnernde Konfrontation zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident George W. Bush über ein amerikanisches Raketenabwehrsystem in Mitteleuropa zu entschärfen.

Auf der Tagesordnung der Regierungschefs aus den USA, Kanada, Japan, Russland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland stehen auch die festgefahrene Welthandelsrunde, der Schutz von Erfindungen und die sozialen Folgen der Globalisierung.

(smw/sda)

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