Energiekosten um 50 Prozent verringert
Plastik-Recycling bald ganz ohne Wasser möglich
publiziert: Donnerstag, 8. Jan 2015 / 15:40 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Jan 2015 / 18:32 Uhr
Das Vermeiden von Wasser und grosser Temperaturen beim Recycling-Prozess hat immense Vorteile.
Das Vermeiden von Wasser und grosser Temperaturen beim Recycling-Prozess hat immense Vorteile.

Mexiko-Stadt - Das mexikanische Start-up Ak Inovex hat eine neue Technologie entwickelt, durch die beim Recycling von Kunststoffen wie Styropor oder Polystyrol kein Wasser mehr erforderlich ist.

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«Mehr als 90 Prozent aller Plastikarten können mit der neuen Technologie verarbeitet werden», so Ak-Inovex-Gründer Marco Adame. Neben Wasser werden auch die Produktionskosten eingespart. Zudem können die Granulatkörner mit der neuen Methode um 50 Prozent verringert werden.

Das Vermeiden von Wasser und grosser Temperaturunterschiede beim Recycling-Prozess hat immense Vorteile. Wegen der hygroskopischen Natur von Plastik musste das Material bislang mit einer Temperatur von 180 Grad Celsius erhitzt werden, um die Feuchtigkeit zu eliminieren. Danach musste es wieder mit grossem Energieaufwand abgekühlt werden.

Wände kühlen statt Wasser

Mit dem neuen Verfahren lassen sich die Energiekosten um die Hälfte reduzieren. Ausserdem sind die entstehenden Körner von besserer Qualität, was den Recycling-Prozess profitabler macht. Für alle drei Technologien, die dem Prozess zugrunde liegen, und die dafür sorgen, dass das Plastik mit speziellen Wänden gekühlt wird und die Plastikkörner geformt werden, wurden bereits Patente angemeldet.

Für das kommende Jahr wollen die findigen Recycling-Spezialisten von Ak Inovex ihre Geschäftsstrategie dahingehend weiterentwickeln, dass dem Prozess eine spezielle Art ökologischer Waschmaschine hinzugefügt wird, um die Operationskosten weiter zu reduzieren. Auf diese Weise würde am Ende auch die Umwelt massiv profitieren, so Adame abschliessend.

(nir/pte)

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