Probleme mit Trinkwasser- und Treibholz
publiziert: Donnerstag, 25. Aug 2005 / 07:15 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 25. Aug 2005 / 10:03 Uhr

Bern - In den Hochwasser-Gebieten ist die Nacht auf Donnerstag nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen. In Sarnen bereitet die Trinkwasserversorgung Probleme. Vielerorts kämpft man gegen Treibholz.

Der Schlamm hat vierlorts zu einer Verschmutzung des Trinkwassers geführt.
Der Schlamm hat vierlorts zu einer Verschmutzung des Trinkwassers geführt.
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In einigen Gebieten der Gemeinde Sarnen brach am Mittwochabend die Trinkwasserversorgung zusammen. Es wurde deshalb der Notstand ausgerufen.

Trinkwasser darf nur noch zu Reinigungszwecken und nicht mehr zur Konsumation verwendet werden.

Auf dem Vierwaldstättersee ist der Wasserstand stabil geblieben. Man kämpft jetzt gegen Schwemmholz, das in Richtung Luzern treibt. In Uri und Schwyz ist man bestrebt, möglichst viel Holz aus dem See zu bergen.

Verkehrswege gesperrt

In der Luzerner Innenstadt werden immer mehr Verkehrswege gesperrt. Neuerdings ist die Bahnhofstrasse auch für Fussgänger verboten. Im Kanton Schwyz rutschte am Mittwochabend ein Teil der Ibergeregg-Strasse ab.

Nach einer trockenen Nacht präsentierte sich die Situation in den Berner Hochwassergebieten am Donnerstagmorgen weitgehend unverändert. Die Pegel der Seen und Flüsse sind sehr langsam am Sinken. Die Entfernung der riesigen Mengen von Treibholz hat in vielen Gebieten Priorität.

Matte-Quartier als Geisterstadt

Im Stadtberner Mattequartier werden die am Mittwochnachmittag eingeleiteten Zwangsevakuationen abgeschlossen. Wieviele Personen noch in der Matte sind, ist unklar. Die Fliessgeschwindigkeit der Aare ist in der Stadt Bern nach wie vor hoch.

Ähnlich präsentiert sich die Lage in Thun. Der Seepegel ist im Laufe der Nacht nicht weiter angestiegen. In der vom Hochwasser schwer betroffenen Gemeinde Brienz blieb die Nacht ebenfalls weitgehend ruhig. Von der vermissten Frau fehlt weiterhin jede Spur.

Im Kanton Graubünden hat sich die Lage nach den Unwettern auf den Verkehrswegen wieder langsam normalisiert. Wieder offen ist die Flüelapassstrasse zwischen Davos und Susch, jedoch nur in Fahrtrichtung Oberengadin.

Noch immer können rund 160 Personen in den vom Hochwasser am schwersten getroffenen Gemeinden Klosters und Susch nicht in die Häuser zurück. Noch immer jede Spur fehlt auch von der 72-jährigen Frau, die in Küblis von einem umstürzten Baum getroffen und von der Hochwasser führen Landquart mitgerissen wurde.

Im Kanton St. Gallen hat sich die Hochwasser-Lage in der Nacht auf Donnerstag weiter stabilisiert. In den Überschwemmungsgebieten im Kanton Aargau ist die Nacht auf Donnerstag ruhig verlaufen. Die Pegel der Flüsse sinken. Einzig der Wasserstand der Reuss bewegte sich noch im Bereich des Alarmwerts.

(bsk/sda)

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