Protest gegen Heli-Skiing auf 3230 Metern
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 12:28 Uhr

Bern - Auf dem Gebirgslandeplatz Sustenlimmi, im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Uri und Bern auf 3230 Metern Höhe, hat die Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness gegen das Heli-Skiing demonstriert. Die Aktivisten entrollten ein Protestbanner.

Heli-Skiing sei purer Egoismus - meinen die Demonstranten.
Heli-Skiing sei purer Egoismus - meinen die Demonstranten.
An der Aktion auf luftiger Höhe nahmen 42 Alpinistinnen und Alpinisten teil, darunter der Berner SP-Nationalrat Rudolf Strahm, wie Mountain Wilderness berichtet. Die Aktivisten hatten den Ort des Geschehens auf Tourenskis erreicht.

Die Gruppe, die das Protestbanner entrollte, war just genau so gross, dass es für jeden der 42 Landeplätze in der Schweiz genau einen Protestierenden ergab.

Zum Heliskiing seien in den letzten Jahren andere beflügelte Spielformen hinzugekommen, schreibt die Alpenschutzorganisation: Tauchen oder Fischen in Bergseen, Helihiking, Heliclimbing auf Gletschern, rasante Abfahrten mit dem Bike.

Das alles dank dem Helikopter. Der höchstgelegene Landeplatz liege ja schliesslich auf über 4000 Metern. 20 000 Passagiere würden durchschnittlich pro Jahr transportiert.

Für Nationalrat Strahm ist klar: Heliskiing, das nicht der Bergrettung dient, ist purer Egoismus: Da stören einige wenige die Bergruhe auf Kosten vieler.

Im Parlament verlangt die grüne Berner Nationalrätin Franziska Teuscher die Aufhebung der Gebirgslandeplätze im Unesco-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn.

Der Glarner SP-Nationalrat Werner Marti stellt das Heliskiing grundsätzlich in Frage: Er verlangt die Aufhebung aller touristischen Gebirgslandeplätze im Sinne eines nachhaltigen Bergtourismus und Abschiedsgeschenks an das vergangene UNO-Jahr der Berge.

(pt/sda)

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