«Rita» drittstärkster Hurrikan aller Zeiten
publiziert: Donnerstag, 22. Sep 2005 / 11:52 Uhr

Washington - Hurrikan «Rita», der inzwischen in die höchste Kategorie 5 eingestuft wurde, nähert sich bedrohlich der Küste von Texas. Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums in Miami ist «Rita» der drittstärkste Hurrikan, der jemals beobachtet wurde.

«Gilbert» verursachte im Jahr 1988 in Texas verherrende Überschwemmungen.
«Gilbert» verursachte im Jahr 1988 in Texas verherrende Überschwemmungen.
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Nur der Wirbelsturm «Gilbert» im Jahr 1988 und der «Labour- Day»-Hurrikan von 1935 wurden als heftiger eingestuft.

«Rita» erreichte nach Angaben des Hurrikan-Experten beim Wetterdienst Meteomedia in der Nacht zum Donnerstag mittlere Windgeschwindigkeiten von etwa 280 und Spitzenböen bis zu 345 Stundenkilometern.

Weiter Richtung Texas

Der Wirbelsturm befinde sich weiter über dem Golf von Mexiko etwa 900 Kilometer ostsüdöstlich der texanischen Stadt Galveston. In der Nacht habe der Hurrikan einen Schlenker nach Nordwesten gemacht, sei aber weiter auf Kurs in Richtung Texas.

Nach Berechnungen von Experten könnte «Rita» am späten Freitagabend oder frühen Samstagmorgen (Ortszeit) auf die texanische Küste bei Galveston treffen.

Notstand

Präsident George W. Bush hatte gestern bereits vorsorglich für Texas und Louisiana den Notstand ausgerufen. Damit ist unbürokratische Bundeshilfe möglich.

«Rita» wurde als so gefährlich eingestuft, dass für eine Million Menschen in niedrig gelegenen Küstenabschnitten von Texas eine Zwangsevakuierung verfügt wurde. Betroffen sind davon auch Teile der Millionenstadt Houston.

Einige hundert Stadtbusse stünden für die Evakuierung bereit, sagte der Sprecher des Bürgermeisters Bill White. Die Autobahnen seien als Evakuierungsrouten ausgezeichnet worden. Und entlang der Routen würden Schutzräume zur Verfügung stehen. Fernsehberichten zufolge gibt es bereits lange Staus auf texanischen Autobahnen.

Nach den Überflutungen durch «Katrina» wächst die Sorge in New Orleans, dass «Rita» auch noch bei einem Vorbeizug in grösserer Entfernung so viel Regen und Sturm bringen könnte, dass die strapazierten Dämme nicht halten.

Vor diesem Hintergrund hatte Bürgermeister Ray Nagin die am Montag eingeleitete Rückführung von tausenden geflüchteten Einwohnern ausgesetzt.

(bsk/sda)

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