Glückskette
Sammeltag für Taifun-Opfer auf Philippinen
publiziert: Dienstag, 12. Nov 2013 / 13:47 Uhr
Die Hilfswerke unterstützen ihre lokalen Partner vor Ort und senden zusätzlich eigene Teams.(Archivbild)
Die Hilfswerke unterstützen ihre lokalen Partner vor Ort und senden zusätzlich eigene Teams.(Archivbild)

Bern - Die Glückskette und die SRG organisieren am nächsten Montag, 18. November, einen nationalen Sammeltag für die Opfer des Taifuns «Haiyan» auf den Philippinen. Der Spendenstand belief sich am Dienstagmittag auf 2,15 Millionen Franken, wie die Glückskette meldete.

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Am nationalen Sammeltag werden in den SRG-Studios in Bern, Chur, Genf, Lugano und Zürich Telefonzentralen eingerichtet. In diesen werden von morgens sechs Uhr bis Mitternacht Hunderte von Freiwilligen Spendenversprechen entgegengenommen.

Zwölf Partnerhilfswerke schon im Einsatz

"Die Schweiz zeigt sich einmal mehr sehr solidarisch mit den Opfern einer grossen Katastrophe", schrieb die Glückskette. Mit den Spenden werden, wie üblich bei der Glückskette, Hilfsprojekte von Partnerhilfswerken mitfinanziert. Zwölf Partnerhilfswerke sind derzeit schon auf den Philippinen im Einsatz.

Es handelt sich dabei um Adra, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Caritas, CBM Christoffel Blindenmission, Handicap International, Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS), Medair, Médecins du Monde, Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK), Solidar Suisse, Terre des hommes - Kinderhilfe und Fastenopfer.

Sie unterstützen ihre lokalen Partner vor Ort und senden zusätzlich eigene Teams. Bereits im Einsatz vor Ort stehen zudem 18 Experten des Schweizer Korps für humanitäre Hilfe (SKH).

Beim SRK trafen bis Dienstagmittag Spenden in der Höhe von 50'000 Franken ein. Zudem gab es eine Spendenzusage einer Firma von einer Million Franken, wie SRK-Sprecher Karl Schuler der Nachrichtenagentur sda sagte.

UNO erlässt Spendenaufruf

Die UNO erliess am Dienstag einen Spendenaufruf an ihre 193 Mitgliedsländer in Höhe von 301 Millionen US-Dollar. Viele vom Taifun getroffene Regionen auf den Philippinen seien noch nicht zugänglich, aber die Hilfe rolle langsam an, sagte ein UNO-Sprecher in Genf.

Der Spendenaufruf gelte zusätzlich zu den 25 Millionen Dollar, welche die UNO bereits zur Verfügung stellte, sagte Nothilfekoordinatorin Valerie Amos in Manila. "Die Philippinen haben schon viele Katastrophen erlebt, aber keine, die so zerstörerisch war und so viele Menschenleben gefordert hat."

(ig/sda)

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