Schnee-Chaos fordert weitere Tote
publiziert: Montag, 13. Feb 2006 / 17:25 Uhr

Zwiesel/Linz - In den vom Schnee-Chaos betroffenen Gebieten Ostbayerns haben erneut tausende Helfer Dächer frei geschaufelt und Strassen geräumt.

Schnee soweit das Auge reicht.
Schnee soweit das Auge reicht.
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In Deutschland und Österreich starben zwei weitere Menschen beim Schneeräumen. Laut Polizei-Angaben wurde im Landkreis Freyung-Grafenau ein 70-jähriger Mann von einer Dachlawine in den Tod gerissen, als er den schweren Schnee von seinem Haus herunterräumen wollte.

Beim Versuch, Eis und Schnee von den Häusern zu entfernen, sind in Bayern seit Beginn der Krise fünf Menschen ums Leben gekommen.

Die Behörden teilten mit, dass noch mehrere hundert Gebäude von einer bis zu zweieinhalb Meter hohen Schneelast befreit werden müssten. Einzelne Höfe waren weiterhin abgeschnitten. In zahlreichen Schulen fiel auch der Unterricht aus.

Rüsten für mögliches Hochwasser bei Tauwetter

Allgemein hat sich die Lage in Bayern jedoch leicht entspannt. Katastrophen-Alarm herrschte noch in vier von ursprünglich sechs Landkreisen. Die Behörden rüsten sich aber für ein mögliches Hochwasser bei Tauwetter.

Im oberösterreichischen Bad Ischl verunglückte gestern ein 67-jähriger Mann beim Versuch, sein durch die Schneemassen einsturzgefährdetes Haus von der weissen Last zu befreien. Er rutschte vom Dach ab und stürzte vier Meter in die Tiefe.

In Bad Ischl ist nach Polizeiangaben zurzeit fast jedes Gebäude durch den Schneedruck auf den Dächern gefährdet. In der vergangenen Woche fielen dort an zwei Tagen allein 80 Zentimeter Neuschnee.

(smw/sda)

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