Schneechaos in Italien - Autobahn blockiert
publiziert: Mittwoch, 10. Mrz 2010 / 10:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 10. Mrz 2010 / 13:02 Uhr
Auf der A24 von Rom in die Abruzzen blieben zahlreiche Fahrzeuge stecken. (Symbolbild)
Auf der A24 von Rom in die Abruzzen blieben zahlreiche Fahrzeuge stecken. (Symbolbild)

Rom - Andauernde heftige Schneefälle haben in Italien und Kroatien den Verkehr blockiert. In manchen Gegenden Kroatiens lag der Schnee bis 70 zu Zentimeter hoch. In Norditalien schneite es 24 Stunden lang ununterbrochen.

4 Meldungen im Zusammenhang
Hunderte blieben auf der A24 von Rom in die Abruzzen im Schnee stecken und mussten die Nacht in ihren Autos verbringen. Weiter nördlich in Umbrien brachten Helfer Dutzende blockierte Autofahrer in Hotels unter. 1000 Kilometer Autobahn seien betroffen, meldete die Betreibergesellschaft «Autostrada per l'Italia».

In einem starken Wintersturm lief nahe der süditalienischen Hafenstadt Tarent ein bulgarischer Frachter auf Grund. Für die 19-köpfige Besatzung und die Ladung bestehe keine Gefahr, teilte die Küstenwache mit.

Flughafen geschlossen

Die Behörden mussten den Flughafen Marconi bei Bologna schliessen. In Dutzenden Kommunen der Emilia Romagna, der Toskana, in Umbrien sowie in den Marken und den Abruzzen hatten die Kinder schulfrei.

In Kroatien wurde der Verkehr für Lastwagen und Busse auf vielen Strecken - vor allem in Richtung zur Adriaküste - verboten, wie Medien in Zagreb berichteten. In der Hauptstadt waren viele Tramlinien unterbrochen.

Starker Wind mit Geschwindigkeiten von über 150 Stundenkilometern hatte zudem entlang der Adria Häuser und Boote beschädigt und Bäume entwurzelt. Der Nationale Automobilclub riet allen Fahrern, auf nicht unbedingt nötige Reisen zu verzichten.

Mallorca in weiss gehüllt

Auch die spanische Ferieninsel Mallorca war in weiss gehüllt. Dicke Flocken fielen selbst auf Meereshöhe in der Hauptstadt Palma, wie der Wetterdienst mitteilte.

Auch auf dem Festland sorgte der Wintereinbruch weiter für Schwierigkeiten. In der Umgebung von Gerona an der nordostspanischen Costa Brava waren noch rund 70'000 Haushalte ohne Strom.

(tri/sda)

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