Schweiz braucht immer mehr Strom
publiziert: Freitag, 13. Apr 2007 / 09:47 Uhr

Bern - Der Elektrizitätsverbrauch ist im Jahr 2006 erneut gestiegen, in der Schweiz wurde so viel Strom verbraucht wie noch nie. Auch die Stromproduktion erreichte einen neuen Höchstwert. Gegenüber dem Vorjahr hat die Schweiz zudem mehr Strom exportiert.

Die Stromproduktion der Atomkraftwerke stieg um fast 20 Prozent.
Die Stromproduktion der Atomkraftwerke stieg um fast 20 Prozent.
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Der Elektrizitätsverbrauch stieg 2006 um 0,8 Prozent, wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilte. Insgesamt wurden 57,8 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht.

Im warmen vierten Quartal des Jahres lag der Verbrauch um 2,1 Prozent unter dem Vorjahresquartal, in den übrigen Quartalen betrugen die Zunahmen zwischen 0,5 und 3,8 Prozent.

Im Sommer resultierte ein Exportüberschuss, und im Herbst und Winter musste deutlich weniger Strom vom Ausland bezogen werden als in Vorjahren.

Entwicklung und Wachstum

Zum höheren Elektrizitätsverbrauch trugen die konjunkturelle Entwicklung und das Bevölkerungswachstum bei: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) lag 2006 um 2,7 Prozent über dem Vorjahreswert, und die mittlere Wohnbevölkerung nahm gemäss provisorischen Zahlen um rund 56'000 Personen oder 0,7 Prozent zu.

Dämpfend wirkte sich im Jahr 2006 die Zahl der Heizgradtage (-7,7 Prozent) auf den Elektrizitätsverbrauch aus.

Den kühleren Wintermonaten Januar und März 2006 standen die deutlich wärmeren Monate Oktober bis Dezember 2006 gegenüber.

Neuer Atomkraft-Höchstwert

Die Elektrizitätsproduktion der Schweizer Kraftwerke stieg im Jahre 2006 um 7,3 Prozent auf 62,1 Milliarden kWh (2005: 57,9 Mrd. kWh).

Die Wasserkraftanlagen erzeugten 0,6 Prozent weniger Elektrizität als im Vorjahr, wobei die Zunahme bei den Laufkraftwerken 5,5 Prozent und die Abnahme bei den Speicherkraftwerken 5,8 Prozent betrug.

Die Stromproduktion der Atomkraftwerke stieg um 19,2 Prozent auf den neuen Höchstwert von 26,2 Milliarden kWh (2005: 22,0 Mrd. kWh).

(rr/sda)

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