St. Niklaus: Sprengung des Felsens wird vorbereitet
publiziert: Samstag, 5. Okt 2002 / 19:09 Uhr

St. Niklaus VS - Das sich am stärksten bewegende Felsstück, das Teile des Walliser Dorfes St. Niklaus bedroht, wird gesprengt. Gemeindepräsident Roger Imboden bestätigte heute einen Bericht des Regionaljournals von Schweizer Radio DRS.

Nachdem sich die Lage im Felssturzgebiet wieder zugespitzt hatte, einigten sich Gemeinde, Krisenstab und Versicherungen auf die Sicherheitssprengung, sagte Imboden. Die Vorbereitungsarbeiten dauerten gut zwei Wochen. Bis dahin könnten die 110 Evakuierten nicht in ihre Wohnungen zurück. Nach der erfolgten Sprengung werde die Lage neu eingeschätzt.

Hermann Rovina, der zuständige Geologe, erklärte, ein Zweitgutachten der ETH Lausanne habe auch zur Sprengung geraten. Nach Angaben Rovinas besteht das Stück aus 500 bis 1500 Kubikmeter kompakten Felsens.

Würde dieser einfamilienhaus-grosse Felsen hinunterstürzen, würde er durch seine blosse Masse weit kommen und grossen Schaden anrichten, sagte der Geologe. Verlaufe alles nach Plan könne in 14 Tagen gesprengt werden. Zur Absicherung des ganzen Gebietes will man am 21. Oktober mit dem Bau von Schutzdämmen beginnen.

Das Exil der 110 evakuierten Einwohner dauert mindestens bis zur Sprengung an. Eine Absperrung verbietet ihnen weiterhin den Zugang zu den beiden bedrohten Dorfquartieren. Rund 20 Häuser, einige von ihnen sind über 200 Jahre alt, mussten geräumt werden.

Die instabile Felswand oberhalb von St. Niklaus ängstigt die Bevölkerung schon seit längerer Zeit. Am Montag waren 600 bis 800 Kubikmeter Gesteinsbrocken abgebrochen, die im Schuttkegel 170 Meter oberhalb der ersten Häuser zum Stillstand kamen.

(sda)

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