Suche nach Jade führt in China zu schweren Umweltschäden
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 15:15 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 15:36 Uhr

Peking - In der Hoffnung auf schnelles Geld haben hunderttausende Jadesucher schwere Umweltschäden an einem Fluss in der chinesischen Provinz Xinjiang angerichtet. Etwa 200 000 Glücksritter graben am Yurungkax- Fluss.

Jade gibt es in verschiedenen Farbenvariationen: Grün und Weiss sind aber am beliebtsten.
Jade gibt es in verschiedenen Farbenvariationen: Grün und Weiss sind aber am beliebtsten.
Sie wühlen das Flussbett Tag und Nacht mit rund 2000 Baggern auf, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete. Dies führe zu einer beispiellosen Umweltzerstörung, sagte Wang Shiqui, Professor an der Pekinger Universität.

Ausserdem würden die Jadevorräte auf diese Weise in fünf bis sechs Jahren vollkommen ausgebeutet sein. Die Wasserbehörden der Gegend bestätigten, dass die Suche nach dem Edelstein zu starker Bodenerosion führe und den Fluss als Naturraum zerstöre.

Ruinen zerstört

Bei der Suche nach Jade wurden durch die schweren Maschinen auch schon zwischen 2200 und 2900 Jahre alte Ruinen aus den Han- und Tang- Dynastien durch schwere Bagger zerstört, berichtete Xinhua. Die örtlichen Behörden hätten bisher keine Massnahmen gegen die Umweltzerstörung eingeleitet.

Durch Geschichten vom schnellen Geld werden Jadesucher aus ganz China im Sommer nach Xinjiang gelockt, um im Yurungkax ihr Glück zu suchen, bevor der Fluss im Winter zufriert.

Ein Kilogramm des Edelsteins kann den Finder um über 100 000 Yuan (15 400 Franken) reicher machen. Xinjiang exportiert pro Jahr 205 bis 300 Tonnen Jade. 20 Prozent davon sind reines weisses Nephrit.

(fest/sda)

Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert.
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