Tausende Feuerwehrleute stehen im Dauereinsatz
publiziert: Sonntag, 26. Jan 2003 / 10:59 Uhr

Sydney - Tausende Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen die Buschbrände im Südosten Australiens. Allerdings blieb das befürchtete Horror-Wochenende mit starken Winden und hohen Temperaturen aus.

Auch wenn das Horrorszenario am Wochenende ausblieb: Die Lage in Australien ist immer noch kritisch.
Auch wenn das Horrorszenario am Wochenende ausblieb: Die Lage in Australien ist immer noch kritisch.
In den Blue Mountains nahe der Millionenstadt Sydney durchbrachen die Feuer Brandsperren. Im Bundesstaat New South Wales wurden 60 Prozent des Kosciuszko Nationalparks ein Raub der Flammen, wie die Behörden mitteilten.

Im Nordosten des Bundesstaats Victoria kam es durch den Zusammenschluss mehrerer Brandherde zu einer 120 Kilometer langen Feuerfront. Dort verbrannten 335 000 Hektar Bergwald, zusammen mit einer unbekannten Zahl von Häusern und Höfen.

Das Inferno rückte immer näher an die Ortschaften Benambra and Omeo heran. Auch auf der südlichen Insel Tasmanien wüteten mindestens zehn Feuer, allerdings ohne Häuser zu bedrohen.

Der Feuerwehrchef von New South Wales, Phil Koperberg, sieht noch keine Entwarnung. Das wird ein langer Einsatz, weil kein Regen in Sicht ist. Das wird nicht morgen oder übermorgen vorbei sein.

Am letzten Wochenende hatten die Brände in Vororten der australischen Hauptstadt Canberra mehr als 530 Häuser zerstört. Vier Menschen starben in den Flammen. 65 000 Hektaren Pinienwälder wurden vernichtet.

Die Buschfeuer lodern in Australien bereits seit mehreren Monaten, angefacht von der schlimmsten Trockenheit auf dem Fünften Kontinent seit Jahrzehnten.

(rr/sda)

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