Earth Hour in zahlreichen Städten weltweit
Tausende Städte schalten Licht für eine Stunde ab
publiziert: Samstag, 31. Mrz 2012 / 23:06 Uhr / aktualisiert: Samstag, 31. Mrz 2012 / 23:23 Uhr
Für eine Stunde wurden in rund 5200 Städten die Lichter gelöscht. (Symbolbild)
Für eine Stunde wurden in rund 5200 Städten die Lichter gelöscht. (Symbolbild)

Berlin - Als Zeichen für den Klimaschutz sind am Samstagabend in hunderten Städten auf der ganzen Welt die Lichter ausgegangen. Auch 29 Schweizer Ortschaften machten gemäss der Internetseite des WWF Schweiz bei der Klimaaktion «Earth Hour» mit.

4 Meldungen im Zusammenhang
Jeweils von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr jeweiliger Ortszeit wurden in rund 5200 Städten die Lichter gelöscht. Die von Umweltschutzverbänden beworbene «Earth Hour», die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz lenken.

Die Samoa-Inseln im Pazifik läuteten die «Earth Hour» 2012 ein. Um 20.30 Uhr Ortszeit erloschen für eine Stunde zahlreiche Lichter, anschliessend wurden die Skylines neuseeländischer Städte ins Dunkel getaucht. Wenig später erloschen dann auch die Lichter an der Harbour Bridge im australischen Sydney sowie am berühmten Opernhaus der Stadt.

Auch die Tower Bridge in London, das Brandenburger Tor in Berlin, der Eiffelturm in Paris und der Tahrir-Platz in Kairo wurden in Dunkelheit gehüllt. In New York soll das Empire State Building in der Dunkelheit verschwinden. Zudem beteiligten sich weltweit Millionen Privathaushalte an der Aktion.

In der Schweiz wurden zum Beispiel die Kapellbrücke in Luzern, das Basler Münster oder das Schloss Chillon VD eine Stunde lang nicht beleuchtet.

(asu/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wetter.ch - Meldung wurde von 9 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die Earth Hour ist die grösste ... mehr lesen
Earth Hour Indonesia 2013.
Bern - Rund um den Erdball sind in ... mehr lesen
Zuschauer verfolgen das «Earth Hour»-Event in Melbourne.
Sydney - Licht aus für die «Earth Hour» von Osten nach Westen über den Globus: Nach Neuseeland ist es auch in Sydney ein klein wenig dunkler geworden. Bürger der australischen ... mehr lesen
Dann müsste man nur noch schauen . . .
. . . dass die ganze Bevölkerung von den Einnahmen profitieren kann und die Welt wäre einen Schritt weiter. Im Bereich Übertragung von Strom ist man mit Hochdruck am forschen. Supraleitfähigkeit ist nur eine Methode Energie verlustarm zu transportieren. Auch mit der bewährten Höchstspannungstechnik (220kV) lässt sich bereits sehr viel Energie durch kleine Leitungen schicken mit wenigen Verlusten. Am Zielort wird die Spannung mit 16kV verteilt und mit 220/480V gelangt sie in den Haushalt. Der Strom aus Afrika ist angekommen. Was mich am meisten reizt ist, dass man dort dann Strom produzieren kann, wenn unsere Sonne Pause hat. Im Winter die Wohnung heizen mit Energie aus der Sahara. Da werden sich unsere Energiefürsten aber freuen?!
Neue Technologien
Was es bräuchte sind Technologien um Strom über extreme Distanzen transportieren zu können. Der Kongo als Beispiel könnte mit seiner Wasserkraft genügend Strom für ganz Europa produzieren.
Afrika könnte auch Solarstrom exportieren, etc. Das wäre schön und gäbe diesen Staaten Einnahmen.
Hab ich was verpasst? . . .
. . . man trifft sich in Kinshasa? Aber Spass beiseite, es ist skuril wenn es am Abend dunkel bleibt. Ich kenne es von den Inseln. Leider laufen dort oft lärmige Diesel-Generatoren die man aber gerne in Kauf nimmt für ein wenig Licht und Wärme. Wir haben hier keine Vorstellung mehr davon was Energie bedeutet. Wir brauchen gute Energie, nachhaltig, günstig und mit möglichst wenig Nebenwirkungen, damit wir sie endlich wieder mit gutem Gewissen verschwenden können. Manchmal wär ich wirklich lieber in Kinshasa . . .

Ein Tipp noch für einen wunderschönen Sternenhimmel in Europa: Nördlich von Caceres in der Extremadura (Sp) gibt es einen Fluss (Tajo). Dort in den Hügeln von Garovillas sieht man die Milchstrasse ohne Fremdlichtstörungen. Phantastisch.
ja, ich weiss es
Sogar Staaten, welche eigentlich ganz dringend sparen sollten, beleuchten ihre Sehenswürdigkeiten. Hübsch sieht es tatsächlich aus, ich halte das trotzdem für überflüssige Energieverschwendung. Ob die Beleuchtung dann irgendwann in der Nacht wieder ausgeschaltet wird, das weiss ich nun ehrlich nicht. Das Schloss in Burgdorf wird auch beleuchtet, ich werde mich mal achten.

Ja, spannend: die strengsten Forumsteilnehmer ganz zahm und freundlich...
Im Gegenteil
Im Gegenteil Heidi, ich würde das als sehr spannend empfinden die Leute rumzuführen. Überhaupt, ein grosser Tisch und feines Essen und die strengsten Forumsteilnehmer bei Debatten. Das wäre sicherlich spannend.

Bei Warenhäuser wäre ich einverstanden, aber Burgen und Schlösser sind Tourismuswerbung für das Land und schön anzuschauen. Zudem glaube ich, dass die Beleuchtung bei den meisten zu später Stunde abgeschälten wird.
Missverständnis?
Ich bin nicht sicher, ob Sie uns missverstanden haben oder ob ich Sie jetzt nicht richtig verstehe. Weder Martin noch ich sind für einen überstürzten AKW Ausstieg. Strassen, öffentliche Plätze, Wege, Bahnhöfe etc. sollen beleuchtet sein, aber bei Gebäuden und Warenhäusern sehen wir keinen triftigen Grund dazu.

Das weiss ich von Martin, ab jetzt kann ich nur noch für mich schreiben. Ich kaufe neuerdings LED Lampen und ja, mein Gewissen beruhige ich tatsächlich mit der Art, wie ich Arbeit, Einkaufen und Garten kombiniere. Samstag/Sonntag brauche ich mein Auto nur in sehr seltenen Fällen.

Sterne sieht man bei uns auch, abends im Moment noch im Westen den Jupiter und die Venus. Sogar andere Galaxien können wir in Europa sehen, aber ich weiss schon, was Sie damit sagen wollten.

Heute schreiben wir den 1. April. Sie würden doch sicher das Weite suchen, wenn ein Flugzeug voll mit Forumsteilnehmern in Kinshasa landen sollte. :)
Jawohl!
Am besten nachts verdunkeln wie in den 40igern oder zurück in die Steinzeit.

Ich muss hier mit der Taschenlampe aus dem Haus. Wenn man irgendwo ohne Lichtquellen ist, wird einem erst klar wie dunkel eine Nacht sein kann. Man sieht dann aber auch Sterne und die Milchstrasse, die man in Europa gar nicht mehr richtig sieht. Wer einmal erleben will wie das Leben ohne Strom ist, kann mich gerne besuchen.

Bis dann können alle gerne den vollverblödeten Trend mitmachen und sich einen V8, 5 Liter Motor mit Start/Stop Automatik oder einen 2 Tonnen Geländewagen mit Hybrid kaufen, um sich das Gewissen zu beruhigen. Oder mit Quecksilber in den Stromsparlampen unsere Umwelt vergiften. Alle Macht den Öko-Terroristen!

Ich bin auch dafür dass man Atomstrom auslaufen lässt. Aber bitte mit einem Plan der funktioniert und nicht auf gutgläubiges Hoffen man ersetze die 40 % dann schon.
gute Frage
es gibt noch schlimmeres : Weshalb müssen die Konsumtempel die ganze Nacht ihre Reklamen leuchten lassen?
weshalb
muss man denn das Schloss Chillon oder das Basler Münster z.B. nachts überhaupt beleuchten?
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert.
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden ...
Abschuss noch kein Thema  Sitten - Seit Anfang Jahr wurden im Oberwallis mehrere Schafe von Wölfen gerissen. Zur letzten Attacke kam es in der Nacht auf Montag. Das Rissmuster deutet auf einen Wolf hin. mehr lesen 
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Das Great Barrier Reef ist das grösste Korallenriffsystem der Welt.
Mehr als ein Drittel schon tot oder dabei abzusterben  Sydney - Wie befürchtet hat die massive Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien verheerende ... mehr lesen  
Diesel-Abgaswerte  Frankfurt - Daimler setzt nach eigenen Angaben als erster Autohersteller auf Partikelfilter bei Benzinmotoren. Das Vorhaben ist Teil einer Investition in Höhe von drei Milliarden Euro in umweltfreundlichere Motoren. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
         
Ausstellung von Jayn Erdmanski: Strange Theory of Light and Matter
Publinews Galerie vor der Klostermauer: 25. Okt. bis 17. Nov. 2019  Die St.Galler Künstlerin Jayn Erdmanski zeigt ab 25. Oktober ihre neuen Arbeiten in der Galerie vor der Klostermauer. In der ... mehr lesen
Resonating Spaces
Publinews Fondation Beyeler: 6.10.2019 ? 26.1.2020  Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread - Die Herbstausstellung der Fondation Beyeler ist fünf zeitgenössischen Künstlerinnen ... mehr lesen
Publinews Ab in die römische Antike!  Der grösste Silberschatz der Antike, das imposante Theater, das romantische Römerhaus, spannende Mitmach-Aktionen, tolle Picknickplätze ... mehr lesen
Publinews Ausstellung bis 9. August 2020  Sitzt du noch oder bewegst du dich schon? Eine Ausstellung im Anatomischen Museum Basel thematisiert die Auswirkungen sportlicher Betätigung auf ... mehr lesen
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, ... mehr lesen
Publinews Atzmännig, bekannt als Freizeitparadies vor den Toren Zürichs, mit seiner Rodelbahn, dem Freizeitpark und Seilpark, bietet Spass und Nervenkitzel mitten in der Natur. ... mehr lesen
Beyer Uhrenmuseum
Publinews Uhrenmuseum Beyer Zürich  Das Uhrenmuseum Beyer gilt als eine der grossen Attraktionen Zürichs. Es befindet sich an der berühmten Einkaufsmeile inmitten von Zürich an der Bahnhofstrasse 31 und ... mehr lesen
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF