Frühere Bergung der Brennstäbe
Tepco will Bergung von Brennstäben in Fukushima beschleunigen
publiziert: Dienstag, 4. Dez 2012 / 10:41 Uhr
In dem nun offen liegenden Becken lagern 1331 gebrauchte und rund 200 neue Brennstäbe.
In dem nun offen liegenden Becken lagern 1331 gebrauchte und rund 200 neue Brennstäbe.

Tokio - In dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima sollen die Brennstäbe aus dem Abklingbecken des Reaktors 4 deutlich früher als bisher geplant geborgen werden.

7 Meldungen im Zusammenhang
Die Betreiberfirma Tepco teilte am Dienstag mit, die Arbeiten sollten im November 2013 beginnen und bis Ende 2014 beendet werden. Bisher ging der Konzern davon aus, dass die Bergung aller Stäbe erst Ende 2015 abgeschlossen werden könne.

Das Dach über dem Abklingbecken war nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 durch eine Explosion von Wasserstoff zerstört worden. In dem nun offen liegenden Becken lagern 1331 gebrauchte und rund 200 neue Brennstäbe.

Zwar liegen sie in Wasser, doch im Fall einer erneuten Beschädigung des Beckens stellen sie weiter eine Gefahr für die Umwelt dar. Im Juli hatte Tepco testweise zwei Brennstäbe aus dem Becken geborgen.

Zudem wird derzeit ein provisorisches Dach über dem Becken gebaut, um die Strahlung zu reduzieren. Die Bergung der Brennstäbe aus dem Becken beim zur Zeit des Unglücks zu Wartungsarbeiten abgeschalteten Reaktor 4 ist am dringlichsten, da sich dort die meisten Brennstäbe befinden.

Anschliessend muss Tepco jedoch auch bei den Reaktoren 1, 2 und 3 jeweils mehrere hundert gebrauchte Brennstäbe aus den dortigen Abklingbecken entfernen.

(knob/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Iwaki - Schwere Vorwürfe gegen den ... mehr lesen
Zehn Tage nach der Explosion musste ein Team ohne angemessenen Schutz in einem Reaktorgebäude Kabel verlegen. (Symbolbild)
Das Fischen vor der Küste der Provinz Fukushima unterliegt freiwilligen Beschränkungen, damit kein kontaminierter Fisch auf den Markt gelangt.
Tokio - Die Zerstörung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima durch einen Tsunami 2011 hat schwere Folgen auch für die Fischwirtschaft. Im Meer vor Fukushima gefangene Fische ... mehr lesen
Tokio - Ein Untersuchungsausschuss der japanischen Regierung geht mit der ... mehr lesen
Der Atombetreiber versucht immernoch die entstandenen Schäden zu vertuschen.
Die Strahlung sei so stark, dass ein Mensch schon nach Minuten erkranken und in kurzer Zeit sterben würde.
Tokio - Im Wrack des japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind lebensgefährlich hohe Strahlungswerte gemessen worden. Der Energiekonzern Tepco teilte am Mittwoch mit, dass im Untergeschoss des ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Tokio - Tepco, der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima, steckt tief in den roten Zahlen. Wie das vor der Verstaatlichung stehende Unternehmen am Montag bekanntgab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März ein Fehlbetrag von 781,6 Mrd. Yen (9,1 Mrd. Fr.) an. mehr lesen 
Zwölf Tonnen Wasser wurden kontaminiert.
Tokio - Aus dem japanischen Unglücksreaktor Fukushima ist erneut eine grosse Menge radioaktiv verseuchten Wassers ausgetreten. Arbeiter entdeckten am Donnerstag ein Leck an einer ... mehr lesen
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert.
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden ...
Abschuss noch kein Thema  Sitten - Seit Anfang Jahr wurden im Oberwallis mehrere Schafe von Wölfen gerissen. Zur letzten Attacke kam es in der Nacht auf Montag. Das Rissmuster deutet auf einen Wolf hin. mehr lesen 
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Das Great Barrier Reef ist das grösste Korallenriffsystem der Welt.
Mehr als ein Drittel schon tot oder dabei abzusterben  Sydney - Wie befürchtet hat die massive Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien verheerende Folgen. In der Nord- und Zentralregion seien mehr als ein Drittel der ... mehr lesen  
Diesel-Abgaswerte  Frankfurt - Daimler setzt nach eigenen Angaben als erster Autohersteller auf Partikelfilter bei Benzinmotoren. Das Vorhaben ist Teil einer Investition in Höhe von drei Milliarden Euro in umweltfreundlichere Motoren. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
     
Rudolf Stingel: Untitled, 2013, Öl auf Leinwand, Foto: Christopher Burke Studio
Publinews Fondation Beyeler: 26. Mai - 5. Oktober 2019  Mit dem zeitgenössischen Maler Rudolf Stingel widmet die Fondation Beyeler ihre Sommerausstellung 2019 einem der höchstgehandelten Namen auf dem ... mehr lesen
Ausstellung KunstWerke 2019
Publinews Uhrenmuseum Beyer Zürich  Die Sonderausstellung «KunstWerke» im Uhrenmuseum Beyer präsentiert Meisterwerke von sechs unabhängigen Ausnahmekönnern: Dominique Buser, Cyrano Devanthey, Felix ... mehr lesen
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF