Uhrenmuseum Beyer Zürich
Tickende Zeitgenossen
publiziert: Montag, 14. Nov 2016 / 15:52 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Jul 2019 / 16:23 Uhr

Die Sonderausstellung «KunstWerke» im Uhrenmuseum Beyer präsentiert Meisterwerke von sechs unabhängigen Ausnahmekönnern: Dominique Buser, Cyrano Devanthey, Felix Baumgartner, Miki Eleta, Julian Kägi und Kari Voutilainen vermitteln Einsichten in die Uhrmacherei von heute und erklären ihre Werke, Visionen und Arbeitsschritte. Zu sehen bis am 27. September 2019.

Weiterführende Links zur Meldung:

Beyer Uhrenmuseum
Ein Besuch lohnt sich!
beyer-uhrenmuseum.com

Vor der Zeit der grossen Manufakturen stellten berühmte Uhrmacher wie Christiaan Huygens (Niederlande, 1629‒1695), George Graham (England, 1673‒1751) und Abraham Louis Breguet (Schweiz, 1747‒1823) alle Bestandteile eines Uhrwerks in jahrelanger Arbeit komplett von Hand und mit einfachen Werkzeugen her. Zahlreiche Erfindungen wie das Uhrenpendel, die Ankerhemmung oder das Tourbillon verdanken wir diesen Vordenkern. Sie alle haben zur exakten Zeitangabe, wie wir sie heute kennen, beigetragen.

In Anlehnung an die alten Meister und Vorbilder, fertigen ambitionierte Uhrmacher der neuen Generation ihre Uhren in zeitintensiver Handarbeit an. Felix Baumgartner, Kari Voutilainen, Dominique Buser, Cyrano Devanthey, Miki Eleta und Julian Kägi gelten als sechs herausragende Meister ihres Fachs. Sie arbeiten selbständig und unabhängig und verfolgen konsequent ihre Visionen, die sie alleine oder in einem Team verwirklichen. In der Sonderausstellung geben sie Einblick in ihre Arbeit und präsentieren ihre fantastischen Kreationen. In Interviews erzählen die Uhrmacher über ihre Arbeit und ihre Philosophie.

Von der Idee bis zur Fertigstellung ihrer Uhren vergehen auch heute mehrere Jahre. Im Arbeitsprozess kommen manuelle Uhrmacherwerkzeuge, alte Drehbänke und Fräsmaschinen ebenso zum Einsatz wie 3D-Drucker, modernste Computertechnologien und CNC-Maschinen. Dabei entstehen nicht nur wahre «KunstWerke», sondern auch technische und ästhetische Erfindungen.

Tauchen Sie ein in die Welt der zeitgenössischen «Artisans» und ihre heutigen Sichtweisen auf eine jahrhundertalte Handwerkstradition.

Eine Sammlung von Welt

Das Uhrenmuseum Beyer gilt als eine der grossen Attraktionen Zürichs. Es befindet sich an der berühmten Einkaufsmeile inmitten von Zürich und ist durch das Ladenlokal der Beyer Chronometrie erreichbar.

Die Sammlung des Uhrenmuseums Beyer gehört zu den bedeutendsten der Welt, ständig ausgestellt sind rund 270 Objekte. Lückenlos erzählt die Dauerausstellung die Geschichte der Zeitmessung von 1400 v. Chr. bis in unsere Zeit. Sie ermöglicht den Besuchern Einblicke in die wundersame Welt der Uhren - und in die faszinierende Kunst ihrer Herstellung.

Zur Ausstellung gehören seltene und kostbare Exponate wie Schattenstäbe, Sonnenuhren, Öluhren, Sanduhren, Wasseruhren, Standuhren, Tischuhren, Taschenuhren, Armbanduhren sowie wissenschaftliche Instrumente zur Zeitbestimmung und Navigation. Ausserdem erwachen in zauberhaften Filmen historische Automatenuhren zum Leben, die wegen ihrer zerbrechlichen Mechanik nur selten in Betrieb sind. Unsere Sammlung wird ständig erweitert und zählt heute zu den wichtigsten weltweit - ein Besuch lohnt sich! Sie erreichen uns bequem mit dem Tram. Wir sind wenige Schritte von der Haltestelle Zürich Paradeplatz entfernt.

iPads für die Besucher

Das Uhrenmuseum Beyer entstand 1971, als Theodor Beyer (1926 - 2002) beschloss, seine international bedeutende Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sohn René Beyer setzt die Familientradition mit grosser Leidenschaft fort und ergänzt die weltberühmte Kollektion laufend mit hochkarätigen Exponaten.

Das Museum ist von Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr, geöffnet - und für Menschen mit Rollstuhl problemlos zugänglich. Es wird von Fachpersonen betreut, die Ihre Fragen gern beantworten. Zudem stehen den Besuchern iPads mit Informationen zu den meisten ausgestellten Uhren in folgenden Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Chinesisch, Russisch, Spanisch und Französisch.

Nach Anmeldung führen wir während den Öffnungszeiten auch Gruppen bis 15 Personen durch unser Museum. Schulklassen empfangen wir gerne am Morgen. Führungen und Spezialanlässe mit Aperitif sind nach Absprache und zu Spezialkonditionen auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. In unserem kleinen Museumsshop sind Souvenirs erhältlich.

Der Eintritt kostet CHF 10.-/ AHV 7.- /Schüler und Studenten 5.-. Für unsere jüngsten Besucher unter zwölf Jahren ist der Eintritt frei. ZürichCard gültig. Mitglieder des VMS, ICOM und VZM haben freien Eintritt. Der Schweizer Museumspass ist bei uns nicht gültig.

Tram Nr. 2, 6, 7, 8, 9, 11 oder 13 bis Paradeplatz. Vom Paradeplatz 50 m zu Fuss.

(ba/pd)

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