Tierschmuggel: Packende Geschichten, schockierende Habgier, lukrative Verbrechen
publiziert: Dienstag, 12. Jul 2016 / 14:45 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Sep 2017 / 13:52 Uhr

Wegen des grossen Erfolges und der Brisanz des zu Grunde liegenden Themas wurde die Sonderausstellung «Tierschmuggel - tot oder lebendig» (d und f) des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern bis im Mai 2017 verlängert.

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Sie zeigt Objekte, die am Schweizer Zoll konfisziert wurden. Sie erzählt unglaubliche Episoden, wie Schmuggler ihre Ware zu verstecken versuchen. Und sie deckt überraschende Hintergründe auf - etwa, dass man in gewissen Fällen eine Tierart auch gefährden kann, wenn man sie unter Schutz stellt. Die Objekte stammen vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), das seine Asservatenkammer der Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Ausstellung holt die Besucherinnen und Besucher dort ab, wo sie vielleicht selber schon mal zu Tierschmugglern wurden: am Flughafen. Danach werden sie auf eine bewegende Reise durch das vielschichtige Thema Tierschmuggel geschickt, eine Ausstellung, die schockiert, berührt, verblüfft und von trauriger Aktualität ist.

Tierschmuggel gehört zu den lukrativsten Verbrechen, nur der Drogen- und Waffenhandel sind umsatzstärker als der illegale Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. Gerade auf dem afrikanischen Kontinent hat die Wilderei in jüngster Zeit erschreckende Ausmasse angenommen. Aber Tierschmuggel kann in manchen Fällen auch bloss eine Lappalie darstellen. Die Mehrzahl der «Schmuggler» sind Touristen - und etliche von ihnen wissen nicht einmal, dass sie eine Straftat begehen. Davon erzählt der Touristen-Shop in der Ausstellung, der verbotene Mitbringsel feilbietet. Die Besuchenden können Exponate in die Hände nehmen - eine Gelegenheit, die in der Ausstellung mehrmals geboten wird.

Interaktive Ausstellung

Dem Ausstellungsteam des Naturhistorischen Museums ist es ein Anliegen, dass die Besuchenden auch einmal ein wertvolles Fell oder einen schweren Elfenbein-Zahn in den Händen halten können - um die Faszination zu verstehen, die von diesen Produkten ausgeht.

Als nächstes wartet der Zoll - und eine interaktive Installation, in der die Besuchenden in Gepäckstücken geschmuggelte Produkte entdecken müssen. Sie steht für die Herausforderung der Behörden, den findigen Methoden der Schmuggler auf die Schliche zu kommen.

Tiefe Einblicke

Herzstück der Ausstellung ist die Asservatenkammer. Auf den ersten Blick ein edler Spiegelschrank, der sich wie von Zauberhand öffnet und die Sicht auf ein nüchternes Lager mit unzähligen Objekten freigibt: Schlangenleder, Elfenbein-Figuren, seltene Muscheln. Hinter jedem dieser Objekte stehen ein Tier und eine Geschichte, stecken Leid und soziale, ökonomische oder ökologische Problematiken.

Die Ausstellung bietet tiefe Einblicke in das Thema «Tierschmuggel» und sie zu besuchen, ist auf jeden Fall empfehlenswert - nutzen Sie die Gelegenheit und statten Sie dem Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern einen Besuch ab. Mehr Informationen zur Sonderausstellung «Tierschmuggel - tot oder lebendig» finden Sie auf der offiziellen Seite.

Beliebtes Familienmuseum

Neben der aktuellen Sonderausstellung wird noch viel mehr geboten, etwa ein reichhaltiges Angebot für Fam ilien und Kinder sowie andere neugierige Me nschen: Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern ist Berns beliebtestes Familienmuseum.

Auf der Webseite des Museums finden Sie weiterführende Informationen zum reichhaltigen Programm, zu den verschiedenen Ausstellungen sowie den vielfältigen Möglichkeiten, die hier für die ganze Familie geboten werden. Informationen zu aktuellen Anlässen und Besuchereindrücke aus erster Hand finden Sie auch auf der Facebook-Seite.

Alle, die gerne aktuell bezüglich der Aktivitäten des Naturhistorischen Museums der Burgergemeide Bern informiert werden möchten, können den Newsletter abonnieren.

(bert/pd)

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