Tornado wütet in Mississippi - mindestens 10 Tote
publiziert: Sonntag, 25. Apr 2010 / 08:28 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Apr 2010 / 19:00 Uhr

Washington - Mindestens zehn Tote, Dutzende Verletzte, verheerende Schäden: Ein Tornado hat am Samstag im US-Staat Mississippi eine Schneise der Verwüstung gezogen. Und es könnte noch schlimmer kommen: Rettungsmannschaften suchten in den Trümmer-Landschaften weiter nach Vermissten.

Die Zahl der Opfer werde vermutlich weiter steigen, teilte die staatliche Behörde für Katastrophenmanagement (MEMA) mit. Unter den Toten sind drei Kinder, darunter ein drei Monate altes Baby.

Gouverneur Haley Barbour rief in 17 Landkreisen des südlichen US-Staates den Notstand aus. Ganze Siedlungen wurden dem Erdboden gleichgemacht. Tausende Menschen waren ohne Strom.

Am stärksten betroffen war Yazoo County mit dem 14 500-Seelen-Städtchen Yazoo City: Dort reihen sich Trümmerberge an Trümmerberge, vier Menschen starben, mehr als 30 wurden verletzt. Strassen sind unpassierbar, Freiwillige halfen dabei, Baumstämme und Äste zu zersägen, um Such- und Rettungsteams den Zugang zu den zerstörten Häusern leichter zu machen.

Von bis zu 240 Stundenkilometer

Der Tornado in Mississippi erreichte enorme Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern, wie der Sender CNN berichtete. Daneben habe es eine Serie «kleinerer» Wirbelstürme gegeben. Tornados suchten auch Louisiana, Arkansas, Alabama und Georgia heim und hinterliessen ebenfalls zum Teil erhebliche Schäden.

Augenzeugen in Mississippi schilderten, mit welcher Wucht der Sturm zuschlug. «Wir konnten spüren, wie das Glas und die Trümmer herumflogen und uns schnitten», zitierte CNN Stacey Walker aus Yazoo City, die in einem Friseursalon Schutz suchte.

Teilweise war die Schneise der Verwüstung etwa eineinhalb Kilometer breit. Ein Behördensprecher verglich das Ausmass mit einem Riesen-Rasenmäher, der sich vorwärts pflügt und nichts mehr stehen lässt. Autos flogen durch die Luft, und Bäume fielen wie Domino- Steine, beschrieb es eine Augenzeugin.

(zel/sda)

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