US-Umweltbehörde macht Weg frei für klimapolitische Wende
publiziert: Freitag, 17. Apr 2009 / 21:31 Uhr

Washington - Die US-Regierung hat die Grundlage für eine klimapolitische Kehrtwende geschaffen. Die Umweltbehörde EPA erklärte Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase offiziell zur Gefahr für die öffentliche Gesundheit.

Auch in den USA soll CO2 jetzt schädlich sein. (Symbolbild)
Auch in den USA soll CO2 jetzt schädlich sein. (Symbolbild)
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Damit machte die EPA erstmals den Weg frei für eine gesetzliche Beschränkung des Ausstosses klimaschädlicher Stoffe in den USA, wie aus der Washingtoner Behörde verlautete. Bislang gibt es in den USA keine Regelungen zur Begrenzung der Erderwärmung.

Die frühere Regierung unter Präsident George W. Bush hatte Beschränkungen des Schadstoffausstosses abgelehnt und einen Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und der Erderwärmung in Frage gestellt. US-Präsident Barack Obama hatte sich bereits im Wahlkampf für mehr Klimaschutz ausgesprochen.

Die Umweltschutzorganisation National Wildlife Federation begrüsste die Entscheidung der Umweltbehörde als historisch. Die EPA habe eine «Wende in der Klimapolitik eingeleitet, die in den USA und der ganzen Welt Folgen haben wird», sagte Sprecher Joe Mendelsohn.

(bert/sda)

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