USA: Schneesturm legt öffentliches Leben lahm
publiziert: Montag, 13. Feb 2006 / 19:39 Uhr

New York/Washington - Massive Schneefälle haben weite Teile des Nordostens der USA lahm gelegt. Wichtige Flughäfen wurden gestern geschlossen und hunderte Flüge gestrichen.

Bürgermeister Michael Bloomberg empfahl den New Yorkern, zu Hause zu bleiben.
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Zu Wochenbeginn entspannte sich die Lage etwas. Nur langsam kam das Arbeitsleben wieder in Gang. Viele Züge und U- Bahnen hatten Verspätung. Zwar waren alle Flughäfen der Stadt wieder geöffnet, doch wurden Hunderte Flüge gestrichen.

Ein türkisches Flugzeug rutschte laut CNN gestern Abend (Ortszeit) auf dem New Yorker John F.Kennedy International Airport über die Landebahn hinaus. Es habe aber keine Verletzten gegeben, wurde ein Flughafensprecher zitiert.

Von den Behinderungen auf dem New Yorker Flughafen war auch die Swiss betroffen. Drei Flüge wurden am Wochenende annulliert, wie ein Swiss-Sprecher in Basel gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Im Central Park 70 cm Schnee

Im Central Park erreichten die Schneemassen am Sonntagnachmittag mit fast 70 Zentimetern eine Höhe, wie sie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in den USA im Jahr 1869 noch nie gemessen wurde.

Dazu peitschten eiskalte Windböen die Schneeflocken mit einer Gechwindigkeit von bis zu 60 Stundenkilometern durch die Strassen, und Blitze und Donnergrollen erfüllten die Luft.

Die Stadt verpflichtete kurzfristig zusätzliche Helfer, die in Zwölf- Stunden-Schichten versuchten, die Oberhand über die Schneemassen zu gewinnen. In manchen Strassen New Yorks konnte man noch Schlittenfahren und Langlauf machen. Statt Olympia-Fernsehen zu schauen, könne man vor der eigenen Haustür Wintersport treiben, sagte ein Schlittenfahrer.

Mehr als 60 000 Menschen ohne Strom

Die Schlechtwetterfront war am Samstag von Tennessee Richtung Nordosten gezogen. In Washington wurde nach dem mildesten Januar, seit es Temperaturaufzeichnungen gibt, der Schneenotstand erklärt.

Allein in der US-Bundeshauptstadt waren am Sonntag mehr als 60 000 Menschen ohne Strom, weil viele Leitungen von der schweren Last heruntergerissen wurden. Ein Lichtblick für den geplagten Nordosten: Für heute war überwiegend wolkenarmes Wetter angesagt.

(smw/sda)

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