Unwetter und Feuer halten Feuerwehr in Atem
publiziert: Donnerstag, 3. Jul 2008 / 16:09 Uhr

Bern - In Teilen der Schweiz hat es in der vergangenen Nacht heftig gewittert. Am stärksten waren die Unwetter im Jurabogen, wo es zu Blitzeinschlägen und Überschwemmungen kam. Auch im Tessin und in den Voralpen ging viel Regen nieder.

In Teilen der Schweiz hat es in der vergangenen Nacht heftig gewittert.
In Teilen der Schweiz hat es in der vergangenen Nacht heftig gewittert.
In Corban JU schlug ein Blitz in eine Scheune ein und setzte das darin gelagerte Stroh in Brand. Wie die jurassische Kantonspolizei mitteilte, konnten die Feuerwehr und die Bewohner des Bauernhofs das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand.

Der Jurabogen war laut MeteoSchweiz am meisten von den Gewittern in der Nacht betroffen. In Fahy JU in der Ajoie etwa wurden 20 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen.

Mit 22 Litern pro Quadratmeter bewegten sich die Niederschläge in Neuenburg in einem ähnlichen Rahmen. Entlang der Seeküste bei Neuenburg bis hin zum Bielersee mussten die Neuenburger Feuerwehren denn auch neunmal wegen Überschwemmungen ausrücken.

Am heftigsten regnete es aber in La Chaux-de-Fonds NE, wo MeteoSchweiz 47 Liter pro Quadratmeter mass. Hier stand die Feuerwehr viermal wegen Überschwemmungen im Einsatz.

Heftige Gewitter im Tessin

Auch im Tessin kam es zu heftigen Gewittern. Mit 11,2 Litern pro Quadratmeter mass Meteo Schweiz am meisten Regen in Locarno. Rund 20 Keller und Parterrewohnungen wurden überflutet.

In Bedano verwüstete ein Erdrutsch Teile eines Wohnquartiers. Hier und in Taverne musste die Feuerwehr ausserdem überflutete Keller auspumpen, verstopfte Abwasserkanäle säubern und Strassen vom Schlamm reinigen. Menschen kamen nirgends zu Schaden.

Laut MeteoSchweiz blieben die Gewitter jeweils auf ein kleines Gebiet beschränkt: So wurden in Kloten beispielsweise 17,5 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen - der mit Abstand höchste Wert im ganzen Mittelland. Im nahen Zürich dagegen regnete es überhaupt nicht.

(smw/sda)

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