Keine Toten bei Bränden
Vermisste nach Buschfeuern auf Tasmanien wohlauf
publiziert: Montag, 7. Jan 2013 / 14:56 Uhr

Sydney - Die Hitzewelle in Australien hat am Montag den bevölkerungsreichen Südosten erreicht. In Sydney rechneten Meteorologen mit Temperaturen von mehr als 42 Grad. Die Brandgefahr ist enorm.

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Bei den schweren Waldbränden auf der Insel Tasmanien kam nach Polizeiangaben wahrscheinlich bislang niemand ums Leben gekommen. Rund 100 Menschen, die zunächst als vermisst galten, hatten sich bei Verwandten in Sicherheit gebracht.

Alle Vermissten seien wohlauf, teilte die Polizei mit. Im am schlimmsten betroffenen Fischerdorf Dunalley habe man 245 Häuser durchsucht, bislang aber keine Todesopfer entdeckt.

Ausgebrochen waren die Brände auf Tasmanien Ende der vergangenen Woche, bislang fiel eine Fläche von etwa 30'000 Hektar den Flammen zum Opfer. 100 Häuser brannten nieder.

Enorme Brandgefahr

In Sydney sollte es mit 42 Grad oder mehr der drittheisseste Tag in 150 Jahren werden. Die Gefahr von Bränden sei damit so gross wie niemals zuvor, warnte Barry O'Farrell, der Premier des Bundesstaates New South Wales. Mehr als 90 Buschbrände wurden dort gemeldet.

Die Mehrzahl wurde vermutlich durch Blitzschläge verursacht, die Behörden schliessen in einigen Fällen jedoch Brandstiftung nicht aus, hiess es. O'Farrell ordnete ein Verbot von Feuern auf Campingplätzen und eine Schliessung der Nationalparks an.

Die Brandgefahr sei «weit jenseits» der üblichen Risiken, sagte Shane Fitzsimmons von der Feuerwehr von New South Wales. Feuer könnten so schnell ausbrechen, dass kaum Zeit für Warnungen bleibe. Tausende Feuerwehrmänner und 70 Löschflugzeuge stünden bereit.

Auch Premierministerin Julia Gillard warnte vor der Gefahr katastrophaler Wald- und Buschbrände. «Jeder muss absolut wachsam sein», sagte sie bei einem Besuch auf der Insel Tasmanien.

(bert/sda)

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