Desmond Tutu und Micheline Calmy-Rey am Fest
WWF feiert 50. Geburtstag
publiziert: Freitag, 29. Apr 2011 / 20:22 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Apr 2011 / 21:39 Uhr
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey nahm am Festanlass des WWF teil. (Archivbild)
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey nahm am Festanlass des WWF teil. (Archivbild)

Zürich - Die Umweltorganisation WWF hat am Freitag in Zürich ihren 50. Geburtstag gefeiert. Genau vor 50 Jahren hatte eine Gruppe von Forschern, Unternehmern und Idealisten mit der Unterschrift unter das «Morges Manifesto» den Grundstein für den World Wide Fund for Nature gelegt.

4 Meldungen im Zusammenhang
Am grossen Festanlass vom Freitagabend in der Zürcher Maag Event Hall nahmen 600 Gäste aus aller Welt teil, unter ihnen Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und WWF-Präsidentin Yolanda Kakabadse, wie der WWF mitteilte.

«We must save the World's Wild Life - an International Declaration» lautete der Titel des am 29. April 1961 in Morges VD unterzeichneten Manifestes. Die Organisation habe seither viel für die Umwelt erreicht, heisst es in der Mitteilung. So seien neue Schutzgebiete mit einer Fläche von über einer Milliarde Hektar entstanden.

Zudem sei der Druck auf viele vom Aussterben bedrohte Arten reduziert worden. Und der WWF habe Labels lanciert wie FSC, das einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Waldwirtschaft leiste.

«Globale Schicksalsgemeinschaft»

Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey lobte den WWF: Man habe von ihm gelernt, «einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, wenn es um die Natur geht». Nötig sei die enge Zusammenarbeit aller Akteure, denn die Perspektive einer «globalen Schicksalsgemeinschaft» werde mehr und mehr Realität.

Viele der bisher erreichten Erfolge würden gefährdet durch die Folgen der Klimaerwärmung und den weltweit wachsenden Ressourcenverbrauch, sagte Jim Leape, Generaldirektor von WWF International.

Der WWF werde seine Zusammenarbeit mit Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen fortsetzen, aber künftig noch stärker auf Unternehmen fokussieren, um Umweltanliegen zusammen mit der Wirtschaft zu fördern.

Der WWF gilt als weltweit grösste Umweltorganisation mit 5400 Mitarbeitenden. Der WWF International hat seinen Hauptsitz in Gland (VD), in 31 Ländern gibt es nationale Organisationen. 1300 Projekte in über 100 Ländern werden unterstützt. Letztes Jahr machte der WWF einen Jahresumsatz von 525 Millionen Euro.

(bg/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Der WWF Schweiz kann ... mehr lesen
Der WWF konnte im aktuellen Jahr vier Millionen Franken mehr in Umweltprojekte investieren.
Green Investment Zürich - WWF und Pro Natura fühlen sich zu Unrecht als Verhinderer von ... mehr lesen
Kleinwasserkraftwerk bei Buchholz, St. Gallen.
Regenwald in Panama: Der WWF setzt sich auch hier für Biodiversität ein.
Green Investment Zürich - Die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) hat sich zu ... mehr lesen
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert.
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden ...
Abschuss noch kein Thema  Sitten - Seit Anfang Jahr wurden im Oberwallis mehrere Schafe von Wölfen gerissen. Zur letzten Attacke kam es in der Nacht auf Montag. Das Rissmuster deutet auf einen Wolf hin. mehr lesen 
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Mehr als ein Drittel schon tot oder dabei abzusterben  Sydney - Wie befürchtet hat die massive Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien verheerende Folgen. In der Nord- und Zentralregion seien mehr als ein Drittel der Korallen schon tot oder dabei, abzusterben, berichtete die James-Cook-Universität am Montag. mehr lesen  
Diesel-Abgaswerte  Frankfurt - Daimler setzt nach eigenen Angaben als erster Autohersteller auf Partikelfilter bei Benzinmotoren. Das Vorhaben ist Teil einer Investition in Höhe von drei Milliarden Euro in umweltfreundlichere Motoren. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
         
Ausstellung von Jayn Erdmanski: Strange Theory of Light and Matter
Publinews Galerie vor der Klostermauer: 25. Okt. bis 17. Nov. 2019  Die St.Galler Künstlerin Jayn Erdmanski zeigt ab 25. Oktober ihre neuen Arbeiten in der Galerie vor der Klostermauer. In der ... mehr lesen
Publinews Ab in die römische Antike!  Der grösste Silberschatz der Antike, das imposante Theater, das romantische Römerhaus, spannende Mitmach-Aktionen, tolle Picknickplätze ... mehr lesen
Publinews Ausstellung bis 9. August 2020  Sitzt du noch oder bewegst du dich schon? Eine Ausstellung im Anatomischen Museum Basel thematisiert die Auswirkungen sportlicher Betätigung auf ... mehr lesen
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, ... mehr lesen
Publinews Atzmännig, bekannt als Freizeitparadies vor den Toren Zürichs, mit seiner Rodelbahn, dem Freizeitpark und Seilpark, bietet Spass und Nervenkitzel mitten in der Natur. ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF