Waldbrände in Südeuropa und Kanada bringen Tod und Verwüstung
publiziert: Sonntag, 3. Aug 2003 / 18:20 Uhr

Madrid/Lissabon/Vancouver - Die Hitzewelle und die verheerenden Waldbrände in Spanien und Portugal haben bislang zwölf Menschenleben gefordert. Im Westen Kanadas sind rund zehntausend Menschen vor verheerenden Waldbränden geflohen.

Langanhaltende Hitze: Walbrände und Tote durch Hitzschlag. (Archiv)
Langanhaltende Hitze: Walbrände und Tote durch Hitzschlag. (Archiv)
Nach Medienberichten wurden in British Columbia bereits 40 000 Hektar Land vernichtet. Mindestens 60 Häuser seien den Flammen zum Opfer gefallen, meldete der US-Sender CNN.

Beobachter sprachen von den schlimmsten Waldbränden in der Region seit 50 Jahren. Etwa 2000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um die über 320 Feuerherde einzudämmen.

In Portugal kamen mindestens vier Menschen bei den Waldbränden ums Leben. Die Regierung in Lissabon bat die Europäische Union um Hilfe und rief das Kabinett zu einer Krisensitzung zusammen. Die Waldbrände sind eine der grössten Katastrophen seit 20 Jahren in Portugal, sagte Innenminister António Figueiredo Lopes.

Mehrere portugiesische Dörfer mussten wegen der Flammen evakuiert werden. In der Bevölkerung der betroffenen Ortschaften herrschte Panikstimmung. Zahlreiche Bahn- und Strassenverbindungen waren unterbrochen. Die seit fast einer Woche anhaltenden Feuer vernichteten nach inoffiziellen Schätzungen über 10 000 Hektaren Wald- und Buschland.

Auch in Spanien wüteten in verschiedenen Teilen des Landes heftige Waldbrände. Bei Cáceres im Südwesten des Landes mussten über 500 Menschen vor den vorrückenden Flammen in Sicherheit gebracht werden.

Allerdings ist die Lage in Spanien nicht so dramatisch wie in Portugal, da die Feuerwehr unterdessen die meisten Brände unter Kontrolle bringen konnte.

Mehr zu schaffen machen den Spaniern die derzeitigen Rekordtemperaturen von fast fünfzig Grad im Schatten. Allein in Andalusien starben seit Donnerstag sieben Menschen an Hitzeschlägen.

(fest/sda)

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