Weber lanciert Initiativen zur Rettung von Boden
publiziert: Dienstag, 9. Mai 2006 / 15:27 Uhr

Bern - Unter dem Titel «Rettet den Schweizer Boden» steigt Umweltschützer Franz Weber wieder auf die Barrikaden.

Franz Weber bleibt weiter aktiv. (Archivbild)
Franz Weber bleibt weiter aktiv. (Archivbild)
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Mit der Doppelinitiative will er mit seiner Organisation Helvetia Nostra eine Tandem-Initiative insbesondere gegen die Aufhebung der Lex Koller.die «Schleifung» der Lex Koller (Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland) und die Änderung des Raumplanungsgesetzes (flankierende Massnahmen zur Aufhebung der Lex Koller ) bekämpfen. Die raumplanerische Autonomie der Kantone soll gestutzt werden.

Weber, der trotz seiner bald 79 Jahre nichts von seiner Verve und seinem Engagement verloren hat, «musste einfach einschreiten», wie er vor den Medien in Bern sagte. Der weiteren Verödung und Zerstörung der «einst schönen Schweiz» müsse ein Riegel geschoben werden.

Landschaftsschützerische Sicht

LanDie erste Initiative richtet sich «gegen den masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen». Demnach dürften solche Anlagen nur noch dann erstellt oder erweitert werden, «wenn dafür aus bildungs- oder gesundheitspolitischer, aus natur- oder landschaftsschützerischer Sicht gesamtschweizerisch ein dringendes Bedürfnis besteht und die Nachhaltigkeit gesichert ist».

Weber denkt dabei an Anlagen wie Industrie- und Gewerbekomplexe, Steinbrüche, Flugplätze, Einkaufszentren, Abfall-Verwertungs- und - Beseitigungsanlagen, Kläranlagen, Sportstadien, Vergnügungsparks, Parkhäuser und Parkplätze.

Gegen Zweitwohnungen

Die zweite - und laut Weber noch wichtigere Initiative - fordert «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen». Nicht die Ausländer seien hier das Problem, sondern die Schweizer, betonte er ausdrücklich.

Der Anteil der Zweitwohnungen am Gesamtbestand der Wohneinheiten und der fürs Wohnen genutzten Bruttogeschossfläche einer Gemeinde soll laut Initiativtext auf höchstens 20 Prozent beschränkt werden. Die Gemeinden würden verpflichtet, die Öffentlichkeit jährlich über den Stand der Dinge zu informieren.

(ht/sda)

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