Weiterhin wüten Waldbrände in Italien, Frankreich und Portugal
publiziert: Mittwoch, 6. Aug 2003 / 10:42 Uhr

Lissabon - Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände auf der Iberischen Halbinsel hat sich die Lage weiter entspannt. In Mittelportugal, das von der Katastrophe am stärksten betroffen war, brachte die Feuerwehr die meisten Brände unter Kontrolle.

Die Brände sind grösstenteils im Griff.
Die Brände sind grösstenteils im Griff.
Nur im Bezirk Guarda an der spanischen Grenze breiteten sich einzelne Feuer noch unkontrolliert aus. Im Vergleich zum Wochenanfang hat sich die Situation erheblich verbessert, sagte ein Einsatzleiter der Feuerwehr. Allerdings wurde ein neue Hitzewelle erwartet. Damit würde sich die Gefahr neuer Waldbrände wieder erhöhen.

Die Zahl der bei den verheerenden Wald- und Buschbränden in Portugal ums Leben gekommenen Menschen erhöhte sich derweil auf zwölf.

In Spanien lösten nächtliche Gewitter mehrere Feuer aus. Allein in der Umgebung von Madrid wurden vier Waldbrände registriert, die jedoch grösstenteils rasch gelöscht werden konnten.

Derweil haben in Italien Hitzewelle und anhaltende Dürre mehrere Wald- und Buschbrände entfacht. Vor den Toren von Genua bekämpft die Feuerwehr mit Löschflugzeugen die Flammen in einem Pinienwald.

Im Badeort Forte dei Marmi an der Ligurischen Küste mussten mehrere Häuser evakuiert werden. Auch auf der Insel Elba breite sich ein Feuer aus, wie das staatliche Fernsehen berichtete.

Und an den südfranzösischen Tarn-Schluchten breitet sich ein Waldbrand weiter aus. Häuser sind aber nicht bedroht. Ein 33-jähriger Mann hatte gestanden, das Feuer mit einer weggeworfenen Kippe entfacht zu haben.

Die verheerenden Waldbrände im Westen Kanadas haben sich trotz verzweifelter Bemühungen von 3000 Feuerwehrleuten weiter ausgebreitet. Allein nördlich der Stadt Kamloops vernichtete das Feuer rund 10 000 Hektar Wald. An einigen Orten lodern die Flammen bis zu hundert Meter hoch. Mehr als 10 000 Einwohner der Küstenprovinz wurden in Sicherheit gebracht.

(bsk/sda)

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