Welle traf Atomkraftwerk
publiziert: Dienstag, 28. Dez 2004 / 11:29 Uhr

Jakarta - Die Opferzahl nach der Flutwelle steigt weiter dramatisch an. Die Behörden befürchten nunmehr bis zu 45 000 Tote. Nach neuesten Angaben indischer Medien traf die Flutwelle ein Atomkraftwerk im Bundesstaat Tamil Nadu.

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Allein in Indonesien könnte die Katastrophe 25 000 Menschenleben gekostet haben.

"Eine exakte Zahl der Menschen, die durch den Erdstoss vor der indonesischen Küste und die dadurch ausgelösten Flutwellen getötet wurden, liegt noch nicht vor", sagte der indonesische Vizepräsident Yusuf Kalla. Er rechne jedoch mit 21 000 bis 25 000 Toten und etwa 10 000 Verletzten.

Aceh schwer getroffen

Amtlich bestätigt wurden in Indonesien bisher 4725 Tote. Besonders betroffen war die indonesische Unruheprovinz Aceh.

Der thailändische Vize-Innenminister Sutham Sangprathum rechnet derweil mit rund 2000 Toten. Am schwersten betroffen sei das Gebiet von Khao Lak in der Provinz Phang Nga.

Reaktor herunter gefahren

Die Flutwelle traf in Indien auch ein Atomkraftwerk im südostindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Der Nachrichtensender NDTV meldete, der Reaktor sei sicher herunter gefahren worden. Die Zahl der Toten in Indien liegt laut NDTV inzwischen bei mindestens 7000.

In Sri Lanka wurden nach jüngsten Angaben der Regierung durch die Flutkatastrophe fast 12 000 Menschen getötet. Bis zu 1500 der Toten sind Passagiere eines Zuges, der von den Wassermassen erfasst wurde.

Tausende vermisst

In der gesamten Krisenegion werden weiter Tausende Menschen vermisst, Hunderttausende sind obdachlos. Vielerorts drohen tödliche Seuchen. Die Küstengebiete in mehreren Länder Süd- und Südostasiens sind verwüstet.

Nach Einschätzung der UNO dürfte sich die Hilfsaktion zur kostspieligsten in der Geschichte der Weltorganisation entwickeln.

(bsk/sda)

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