Weltkonferenz ohne Ergebnisse
publiziert: Samstag, 22. Jan 2005 / 11:45 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 23. Jan 2005 / 02:06 Uhr

Kobe - Rund vier Wochen nach der Fluttragödie am Indischen Ozean hat sich die Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge für einen weltweit verstärkten Schutz vor Naturkatastrophen ausgesprochen.

Leider sind keine konkreten Massnahmen getroffen worden.
Leider sind keine konkreten Massnahmen getroffen worden.
Die Delegierten aus über 150 Ländern einigten sich hierzu zwar auf verschiedene ambitionierte Vorhaben.

Kritiker warfen der Konferenz jedoch vor, sich auf keine konkreten Vorgaben festgelegt zu haben. Es gebe weder genaue Zeitvorgaben noch einen Überprüfungsprozess für die Umsetzung der geplanten Massnahmen und auch keine Finanzierungsverpflichtungen.

In einem zum Abschluss der fünftägigen Konferenz in der japanischen Hafenstadt Kobe am Samstag vorgelegten Aktionsplan für die nächsten zehn Jahre heisst es lediglich, man erwarte davon als Ergebnis eine substanzielle Reduzierung von Opfern und Schäden.

Mehrere Länder präsentierten eigene Modelle für ein Warnsystem.

Um dies zu erreichen wurden mehrere Aktionen von Priorität beschlossen, darunter die Entwicklung von Frühwarnsystemen, die Schaffung national integrierter Mechanismen zur Katastrophenvorsorge sowie die stärkere Einbindung von Massnahmen zur Risikovorbeugung in die nachhaltige Entwicklungspolitik.

Vier Wochen nach der Fluttragödie am Indischen Ozean einigten sich die Delegierten aus 150 Ländern darauf, beim Aufbau eines Tsunami-Warnsystems für die Region unter Führung der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten.

Mehrere Länder, darunter Deutschland und die USA, präsentierten ambitioniert eigene Modelle für ein Warnsystem.

Das neue System soll binnen eines Jahres aufgebaut werden. Nach Ansicht von Kritikern hat das Geschacher um das Tsunami-Frühwarnsystem jedoch die Notwendigkeit konkreter Massnahmen für eine breiter angelegte Katastrophenvorsorge überschattet.

(kst/sda)

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