Kampagne mit Unabomber nach Kritik zurückgezogen
Werbung vergleicht Klima-Besorgte mit Mördern
publiziert: Montag, 7. Mai 2012 / 10:39 Uhr

Chicago - Eine neue Werbekampagne, die Menschen, die an die globale Erwärmung glauben, mit Mördern vergleicht, ist gescheitert. Der konservative Sponsor hat laut New York Times die digitale Werbetafel in Chicago nach weniger als 24 Stunden wieder entfernen lassen.

Einer der grössten Mörder ist für dieses Sujet ausgewählt worden, Theodore J. Kaczynski.
Einer der grössten Mörder ist für dieses Sujet ausgewählt worden, Theodore J. Kaczynski.
Autofahrer, die am vergangenen Freitag den Eisenhower Expressway entlang fuhren, starrte Theodore J. Kaczynski, besser bekannt als der Unabomber, an. Darunter stand «Ich glaube an die globale Erwärmung. Und Sie?» sowie die Internetadresse des Heartland Institute.

«Werden weitermachen»

Der Sponsor der Tafel, das libertäre Heartland Institute, sieht seine Hauptaufgabe darin, den Einsatz von Lösungen des freien Marktes auch für soziale und ökonomische Probleme zu fördern. Einer der grössten Mörder sei für dieses Sujet ausgewählt worden, da das «was diese Mörder und Verrückten gesagt haben, sich nur wenig von dem unterscheidet, was Sprecher der Vereinten Nationen, Mainstream-Journalisten und liberale Politiker über die Erderwärmung sagen», heisst es.

Heartland-Institute-Präsident Joseph Bast argumentiert im Internet, dass diese provokante Werbetafel als Experiment gedacht gewesen ist. Nach weniger als 24 Stunden sei klar, dass es Aufmerksamkeit erregt habe. «Unsere Kommunikation ist nur selten provokant. Wir haben 15 Jahre damit zugebracht, wirtschaftliche und ökonomische Argumente gegen diese Panikmache vorzubringen. Und wir werden weitermachen», so die Ankündigung. Am späten Freitagabend wurde die Werbetafel entfernt. Heftige Kritik kam nicht nur von Skeptikern der globalen Erwärmung, sondern auch von Klimawissenschaftlern.

(knob/pte)

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