Axpo entdeckt den Ökostrom

publiziert: Mittwoch, 13. Jun 2007 / 13:02 Uhr

Zürich - Der Stromkonzern Axpo will bis 2030 rund drei Milliarden Franken in erneuerbare Energien investieren. Über Beteiligungen sollen einheimische Kleinwasserkraftwerke und Biomasse, aber auch Windkraftwerke im Ausland gefördert werden.

Axpo entdeckt die erneuerbaren Energien als Geschäft.
Axpo entdeckt die erneuerbaren Energien als Geschäft.
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«Die neuen Energien werden im künftigen Strommix der Axpo eine immer bedeutendere Rolle spielen», wird Axpo-Chef Heinz Karrer in einer Mitteilung des Stromkonzerns zitiert. Der Stromkonzern wolle deshalb gezielt in solche Energien investieren.

Gemäss einer Axpo-Studie können bis im Jahr 2030 rund 6 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs durch neue Energien gedeckt werden. Davon will Axpo einen Anteil von 40 Prozent erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, würden bei den Tochtergesellschaften zahlreiche Projekte forciert, hält das Stromunternehmen fest.

Einige dieser Gesellschaften werden in den nächsten Monaten am Sitz der Axpo in Glattbrugg ZH zu einem Kompetenzzentrum neue Energien zusammengefasst, bleiben aber eigenständige Unternehmen. Mit dem Schulterschluss sollen Kompetenzen vernetzt und Synergien in der Marktbearbeitung genutzt werden.

Mehr Forschung

Intensivieren will Axpo nach eigenen Angaben auch in Forschung und Entwicklung. Über den Forschungsfonds swisselectric research ist sie am Holzvergasungs-Projekt Güssing in Österreich beteiligt. In einer Pilotanlage wird aus Holz Methan gewonnen, das ins Erdgasnetz eingespiesen werden kann.

Grosse Hoffnungen setzt Axpo auch in die Geothermie. Die Technologie zur Gewinnung von Erdwärme befinde sich allerdings immer noch auf dem Stand der Forschung und Entwicklung. Mittel- und langfristig werde die Förderung aber im Auge behalten.

(fest/sda)

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