Ban fordert entschlossenes Handeln gegen Klimawandel
publiziert: Sonntag, 17. Mai 2009 / 15:41 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 17. Mai 2009 / 17:25 Uhr

Manama - Wegen der dramatischen Folgen des Klimawandels für die Armen der Welt hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Staatengemeinschaft zu entschlossenem Handeln gegen die Erderwärmung aufgefordert. Durch den Klimawandel hätten die Gefahren durch Wetterveränderungen stark zugenommen.

In Asien lebten die Hauptleidtragenden des Klimawandels, so Ban Ki Moon.
In Asien lebten die Hauptleidtragenden des Klimawandels, so Ban Ki Moon.
Dies sagte Ban im Golfstaat Bahrain, wo er einen Bericht über Möglichkeiten zur Abmilderung des Naturkatastrophen-Risikos vorstellte.

Allein im vergangenen Jahr seien 236'000 Menschen durch mehr als 300 Naturkatastrophen ums Leben gekommen, über 200 Millionen Menschen hätten direkt unter diesen Katastrophen zu leiden gehabt. Darüber hinaus sei Sachschaden in Höhe von mehr als 180 Milliarden Dollar entstanden.

«Asien war besonders stark betroffen», betonte Ban: Neun der zehn Staaten mit der höchsten Zahl an Toten durch Naturkatastrophen lägen in Asien.

«Beispielsweise lebten drei Viertel der Menschen, die durch Überschwemmungen starben, in nur drei Ländern - Bangladesch, China und Indien», sagte Ban, der aus Südkorea und damit selbst aus einem asiatischen Land stammt: «Heute fordere ich die Staats- und Regierungschefs und politischen Führer in aller Welt auf, stärker in die Katastrophen-Prävention zu investieren.»

Der neue UNO-Bericht zeige Wege auf, wie der Tod vieler Menschen trotz der Katastrophenrisiken verhindert werden könne. Konkret betreffe eine sinnvolle Katastrophen-Vorsorge vor allem drei Bereiche, sagte Ban - die Stadtplanung, die Lebensumstände der Landbevölkerung und die Öko-Systeme

(sl/sda)

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