Der Sommer zeigt der Schweiz zu Beginn die kalte Schulter
publiziert: Sonntag, 21. Jun 2009 / 18:11 Uhr

Bern - Von wegen Sommerbeginn: Der astronomische Auftakt der Jahreszeit zeigte sich der Schweiz von der kühleren Seite. Das Thermometer kletterte im Flachland kaum über die 18-Grad-Marke. Nur im Tessin und im Wallis wurde es etwas wärmer.

Kein Grund zur Panik: Solch eher kühle Auftakte des astronomischen Sommers sind durchaus normal.
Kein Grund zur Panik: Solch eher kühle Auftakte des astronomischen Sommers sind durchaus normal.
Auch Basel und die Genferseeregion waren im Mittelland temperaturmässig mit über 19 Grad etwas besser bedient. Immerhin fiel am Wochenende nur wenig Regen, vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang. Verbreitet blieb es bei Wolken, eine von Norden kommende Schauerlinie brachte aber am Sonntagnachmittag zwischendurch einige Regentropfen.

Der Samstag war mit allgemein mehr Sonne und Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad freundlicher. Im Wallis stieg das Thermometer auf 22, im Tessin auf 27 Grad. Regen fiel wieder am zentralen und östlichen Nordrand der Alpen. Am Abend und in der Nacht auf Sonntag fielen beträchtlichere Regenmengen im Wallis und im Südtessin.

Solch eher kühle Auftakte des astronomischen Sommers sind in der Schweiz keine Seltenheit und durchaus normal, wie Christa Hayoz von MeteoSchweiz erklärte. Die aktuelle Wetterlage lasse sich als verspätete Schafskälte beschreiben. Für die Meteorologen ist übrigens bereits seit dem 1. Juni Sommer.

Der astronomische Sommer begann am Morgen um genau 7.46 Uhr, indem die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn den höchsten nördlichen Punkt erreichte. Die längste Jahreszeit dauert exakt 93 Tage, 15 Stunden und 15 Minuten. Dann, am 22. September um 23.19 Uhr, beginnt der Herbst. Die nördliche Hemisphäre erlebt mit dem Sommerbeginn ihren längsten Tag.

(fest/sda)

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