Finanzkonzern Zurich nimmt sich des Klimawandels an

publiziert: Montag, 21. Jan 2008 / 08:59 Uhr / aktualisiert: Montag, 21. Jan 2008 / 14:05 Uhr

Zürich - Die Klimaerwärmung lässt auch die Zurich nicht kalt. Der Finanzkonzern will Klima-Fragen und damit verbundene Risiken offensiv angehen. Zu diesem Zweck wurde ein internes Klima-Büro (Climate Office) gegründet.

Umweltkompetenz bedeutet Imagegewinn und Profite: Zurich-CEO James Schiro.
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Die Zurich gründet nun ein internes Klima-Büro (Climate Office), wie der Versicherer mitteilte. Das Büro, das allerdings gerade einmal mit drei Mitarbeitenden dotiert ist, soll nun innerhalb der ganzen Gesellschaft das Verständnis für die klimabezogenen Risiken fördern.

Die Klimaveränderung bedeute für die Zurich nicht nur eine gesellschaftliche Verantwortung, sondern biete auch geschäftliche Impulse, sagte Zurich-Konzernchef James Schiro vor den Medien am Hauptsitz in Zürich. Die Geschäftswelt habe eine wichtige Rolle zu spielen: «Wir können das Klimathema nicht der Politik überlassen.»

Bei klimabezogenen Produkten wolle Zurich zur Marktführerin werden, sagte der Leiter «Underwriting», Mike Kerner. Beispiele für geschäftliche Möglichkeiten seien etwa Versicherungsprodukte für alternative Energien oder auch reduzierte Versicherungsprämien für Hybridautos. Quantifizieren wollte Konzernchef Schiro mögliche Geschäftsimpulse aber nicht.

Auch die eigenen CO2-Emissionen will die Zurich in den Griff bekommen. In einer Partnerschaft soll die auf Umwelttechnik spezialisierte «Donald Bren School» der Universität Kalifornien den CO2-Ausstoss des Versicherers erheben und ein Ansatz zur «nachhaltigen aktiven Bewirtschaftung» der Emissionen entwickelt werden.

(fest/sda)

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