Gewittersturm und Hagel verursachen Millionenschäden
publiziert: Donnerstag, 17. Jul 2003 / 19:22 Uhr

St. Gallen - Der Gewittersturm mit Windgeschwindigkeiten von über 170 Stundenkilometern hat am Mittwochnachmittag beim oberen Zürichsee Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Durch Hagel entstanden in der Schweiz Schäden von rund 2,5 Millionen Franken.

Unwetterschäden. (Archiv)
Unwetterschäden. (Archiv)
Die Schweizerische Hagelversicherung rechnet mit bis zu 800 Schadenmeldungen. Sie betreffen vor allem landwirtschaftliche Kulturen. Betroffen sind die Regionen zwischen Berner Oberland und Bodensee, aber auch die Westschweiz. In Yvorne VD zerstörte der Hagel zwischen 10 und 50 Prozent der Traubenernte.

Im Gebiet um Rapperswil SG am Zürichsee entwurzelte der orkanartige Sturm Bäume und deckte zum Teil ganze Dächer ab. Innert dreieinhalb Stunden gingen bei der kantonalen Notrufzentrale in St. Gallen 480 Anrufe aus dem Linthgebiet und dem Toggenburg ein. Es entstanden Schäden an Kulturen und Gebäuden. Laut der St. Galler Gebäudeversicherungsanstalt wird die totale Schadensumme die Millionengrenze übersteigen.

Im ebenfalls stark betroffenen Kanton Zürich bezifferte die Gebäudeversicherung die angerichteten Schäden auf ein bis zwei Millionen Franken. Rund 500 Schadensmeldungen waren eingegangen - insbesondere abgedeckte Dächer, überschwemmte Keller und von umgestürzten Bäumen beschädigte Häuser wurden gemeldet.

Im Grosseinsatz waren auch die Rettungsdienste auf dem Zürichsee. In ein paar Fällen half die Zürcher Seepolizei Booten in Seenot, wie es bei der Kantonspolizei auf Anfrage hiess. Im unteren Zürichsee musste ein Surfer geborgen werden. Der Sturm tobte aber vor allem über den Obersee.

Die Gewitter haben indes noch kein Ende der Trockenheit gebracht. Die Böden konnten das Wasser nur beschränkt aufnehmen, und bereits hat sich wieder schönes Wetter angekündigt. Kaum Einfluss hatte der Regen auf die Grund- und Trinkwasservorräte, wie Experten sagen.

(fest/sda)

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