Greenpeace spricht von stark radioaktiv
Greenpeace kritisiert mangelnden Strahlenschutz rund um Fukushima
publiziert: Montag, 18. Apr 2011 / 18:57 Uhr
Das sowjetische Regime hat nach Tschernobyl schneller evakuiert als die japanische Regierung, so Greenpeace.
Das sowjetische Regime hat nach Tschernobyl schneller evakuiert als die japanische Regierung, so Greenpeace.

Tokio - Aus der Atomruine Fukushima in Japan und der Katastrophenregion werden immer mehr Details über die Höhe der Strahlung bekannt. Die Gegend ist nach Messungen der Umweltorganisation Greenpeace stark radioaktiv belastet. Diese warf der Regierung vor, die Menschen nicht ausreichend zu schützen.

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Zwar veröffentlichten die Behörden die Strahlen-Messwerte, aber den Menschen werde weder erklärt, was diese bedeuten, noch wie sie sich gegen die Radioaktivität schützen könnten, sagte Thomas Breuer, Leiter des Atom- und Energiebereichs bei Greenpeace Deutschland, am Montag in Hamburg nach seiner Rückkehr aus Japan. Greenpeace-Teams messen dort die Strahlung.

Im Gegenteil: Es werde wie 1986 auch in Tschernobyl die Tragweite des Atom-Unfalls heruntergespielt. So gehe das Leben in Städten wie Fukushima oder Koriyama normal weiter.

Schlimmer als die UdSSR

«Wir hatten erwartet, dass beispielsweise Spielplätze und Kindergärten abgesperrt werden», sagte Breuer. Stattdessen sei im sandigen Boden eines öffentlichen Spielplatzes der höchste Wert überhaupt gemessen worden.

Die Strahlenbelastung sei auch weit ausserhalb der 20-Kilometer-Sperrzone teils bedenklich. Zumindest die am stärksten verseuchten Orte müssten evakuiert werden. «Das sowjetische Regime hat nach Tschernobyl in Evakuierungsfragen schneller gehandelt als die japanische Regierung», rügte Breuer.

Japans Regierung erwägt zwar, die Evakuierungszone partiell auszuweiten. Bislang wurden die Menschen in der Zone zwischen 20 und 30 Kilometern aber nur aufgerufen, diese freiwillig zu verlassen.

In der Stadt Fukushima, 60 Kilometer vom AKW entfernt, habe Greenpeace im Schnitt Strahlenwerte gemessen, die bedeuteten, dass ein Mensch in 14 Tagen die zulässige Jahresdosis abbekomme. In den am stärksten verstrahlten Orten wie dem Dorf Itate werde die Jahresdosis gar in rund zwei Tagen erreicht.

Verstrahltes Gemüse

Greenpeace untersuchte auch Gemüse- und Bodenproben. In Feldgemüse seien Werte von 8000 bis 150'000 Becquerel pro Kilogramm festgestellt worden - der Grenzwert etwa für Jod-131 liege bei 2000 Becquerel pro Kilogramm. Welche Stoffe im Gemüse waren, sei mit der mitgenommenen Technik nicht zu messen gewesen.

Greenpeace-Experten fanden schon mehrfach kontaminierte Lebensmittel, auch in Supermärkten. Es brauche ein flächendeckendes Kontrollsystem für Nahrungsmittel, sagte Breuer.

(fest/sda)

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Na Sie sind ja auch
kein Schaf von Traurigkeit.

Sie bestätigen halt was Offensichtlich ist.
Die Atombefürworter/Lobby/SVP rücken kein Mikrosievert von ihrer festgefahrenen Meinung ab, dass Atomstrom unverzichtbar für alle Zeiten ist. Selbst die Rechtsbürgerlichen FDP'ler dieser Welt fangen an zu Hinterfragen.

Wie gesagt, es gibt ein einfaches Heilmittel gegen die Uneinsichtigkeit/Unbelehrbarkeit dieser Leute.
Zwangsumsiedeln nach Fukushima, dann wollen wir mal sehen wie schnell nach anderen Lösungen gegriffen würde.
Informieren Sie sich halt...
... bezüglich den Oesterreichern. Oder sind Sie zu gar nix zu gebrauchen, ausser für dumme Sprüche?
Die beziehen Strom aus ganz Europa. Zum Beispiel aus Schweizer Pumpspeicherkraftwerken, gefüllt mit Energie aus Atomkraftwerken.
Die Oesterreicher sind eben auch Kategorie "profitieren, ich!...... Nachteile? die anderen!".

Ob die Schweizer vernünftige Leute sind, wird sich weisen. Sie jedenfalls halte ich nicht für besonders vernünftig. Aber sauglatt.
Aber Moneypenny!
Die Schweizer sind vernünftige Leute. Es wird höchstens keine neuen AKW's mehr geben hier. Abschaltung von AKW's sind in sehr weiter Ferne. Also diesen "Irrsinn" machen wir kaum, auch sonst kein Land.
Deutschland hat den Atomaustieg schon lange beschlossen. Die skandalöse Laufzeitverlängerung von Frau Merkel steht jetzt zur Disposition. Selbst wenn die abgeschalteten AKW's in Deutschland nicht mehr angeschaltet werden, wird in Deutschland kein einziges Licht ausgehen.
Ach und wie beleuchten den die Österreicher ihre Lampen?
Kein Problem, Herr Bond
Sollte die Schweiz tatsächlich dem Irrsinn folgen und sich selbst die Energieversorgung kappen - im Glauben an Luftschlösser, dann werde ich vielleicht der erste sein, der eine Wohnung in Fukushima beziehen wird (obwohl ich das Geld für ein Luxusviertel nicht habe, aber möglicherweise ist das Kosten-/Nutzenverhältnis dannzumal - verglichen mit der Schweiz ohne gesicherte Stromversorgung - einiges besser; inklusive Lebensqualität).
Green + Peace
Tja, Greenpeace hat sicher viele gute Leute, die es gut meinen. Diese hat Scientology sicher auch.
Trotzdem ist vor solchen Organisationen zu warnen.

Der Name Greenpeace ist irreführend. "Friedlich" läuft es da nicht immer ab bei den Aktionen.
Und Green soll vorgaukeln, man habe immer nur die Natur im Wohlwollen.

Immerhin gibt es aber wenigsten Jemanden der nicht einfach alles "schluckt" was einem TEPCO oder die Japanische Gehilfin Regierung einem so vorgaukelt bzw. verschweigt.
Das übt einen gewissen Druck aus und den braucht es zweifellos, sonst würden einem die Betreiber und Regierungen einfach nur noch anlügen bzw. nicht informieren.

Noch ein Wort zur Ihrer Meinung nach Wiederansiedlung von Menschen um Fukushima herum in 2-3 Jahren.
Ich wäre dafür, dass dort nur Luxusviertel aufgebaut werden und man A: alle Regierungsmitglieder Japans dort ansiedelt und B: sämtliche Mitarbeiter von TEPCO oder zumindest die oberen Kader.
Dann würde mich die Auslastung der Wohnsiedlungen/Villen sehr interessieren.
green religion
Was eine Gebets-Mühle ist, demonstriert diese verlogene Organisation mit jeder neuen Meldung. Kann man die überhaupt noch ernst nehmen? Die Anhänger der grünen Religion werden's tun.

"Greenpeace untersuchte auch Gemüse- und Bodenproben. In Feldgemüse seien Werte von 8000 bis 150'000 Becquerel pro Kilogramm festgestellt worden - der Grenzwert etwa für Jod-131 liege bei 2000 Becquerel pro Kilogramm. Welche Stoffe im Gemüse waren, sei mit der mitgenommenen Technik nicht zu messen gewesen"

Kein Wunder. Geigerzähler aus dem Supermarkt liefern selten brauchbare Ergebnisse. Fast schon zynisch ist es aber, anzumerken, man sei NICHT IN DER LAGE, festzustellen, mit welchen Isotopen das ominöse Fundwerk verstrahlt gewesen sei, obwohl eben genau DAS die massgebliche Grösse in diesem Fall wäre. Handelt es sich beispielsweise um radioaktives Iod, wird dasselbe Gemüse schon in wenigen Wochen kaum mehr messbare Strahlung abgeben. Aber wer erwartet von greenreligion schon etwas anderes als eine reisserische Mitteilung, mit der man seinen Jüngern missionarisch die Apokalypse an die Wand malen kann?

Dann beklagen die sich noch darüber, dass das Leben in den Städten "normal" weiter gehe. Natürlich, weshalb auch nicht? Es muss für greenreligion frustrierend sein, festzustellen, dass ihre Schwarzmalerei nicht bei allen Völkern dieser Erde auf so offene Ohren stösst, wie im sinnentleerten deutschsprachigen Europa.
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