'Haitang' wütet in China - 'Emily' vor Mexiko

publiziert: Mittwoch, 20. Jul 2005 / 12:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Jul 2005 / 12:37 Uhr

Mexiko-Stadt/Peking - Der Hurrikan "Emily" hat über dem Golf von Mexiko erneut an Stärke gewonnen.

Haitang prallte mit voller Wucht auf die chinesische Küste.
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Er steuert zum zweiten Mal innert Tagen auf das Land zu. "Emily" erreicht gemäss Medien wieder Windgeschwindigkeiten von gut 200 Stundenkilometern.Nach seinem zerstörerischen Zug über die mexikanische Halbinsel Yukatan war "Emily" zum Hurrikan der Stufe 1 herabgestuft worden. Doch über dem Golf konnte er erneut Kraft tanken und zum Hurrikan der Stufe 3 heranwachsen.

Bedroht sind der Staat Tamaulipas und der Süden des angrenzenden US-Bundesstaates Texas. In den Gebieten wurden Schutzmassnahmen ergriffen und Tausende von Menschen in Sicherheit gebracht.

Eine Mio. Menschen evakuiert

Über dem Südosten Chinas wütete gleichzeitig der Taifun "Haitang". Mindestens ein Mensch kam nach Angaben der staatlichen Medien durch den Sturm ums Leben. Ein Augenzeuge sprach von zwei weiteren Toten, die im Meer versunken seien. Rund eine Million Menschen wurden vor dem Taifun in Sicherheit gebracht.

Bevor "Haitang" aufs Festland traf, schwächte er sich zwar ab, hatte aber dennoch eine verheerende Kraft. Der Wirbelsturm zerstörte tausend Häuser und ruinierte die Ernte mit sintflutartigen Regenfällen, bevor er sich im Landesinneren abschwächte.

In einigen Regionen stieg das Wasser Medien zufolge bis auf Schulterhöhe. In der am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Zhejiang brach die Strom- und Wasserversorgung zeitweise zusammen.

Drama im Wasser

Ein Augenzeuge berichtete, in der Küstenstadt Hangzhou seien ein Kind und ein Erwachsener ins Meer gefallen. "Zuerst kam eine grosse Welle und hat den Mann unter Wasser gedrückt", sagte er. "Das Kind hat seine Hand gepackt und versucht, ihn rauszuziehen, war aber zu klein und zu schwach und wurde auch ins Wasser gerissen."

Vor China hatte der Topensturm Taiwan getroffen. Dort kamen acht Menschen ums Leben. Vor allem in der Landwirtschaft richtete er Schäden in Höhe von 100 Mio. US-Dollar an.

(fest/sda)

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