Herbststürme: Stromunterbrüche im Kanton Luzern

publiziert: Mittwoch, 8. Okt 2003 / 08:23 Uhr

Luzern - Heftige Herbststürme und vereinzelte Schneefälle haben im Kanton Luzern zu zahlreichen Stromunterbrüchen geführt. In der Ostschweiz sorgte Frau Holle auf den Strassen für ein Chaos.

Böen von bis zu 130 km/h richteten Schäden in der Gegend Luzern an. (Archiv)
Böen von bis zu 130 km/h richteten Schäden in der Gegend Luzern an. (Archiv)
Vor allem Gebiete im Luzerner Hinterland bis zum Entlebuch und teilweise auch die Umgebung von Luzern waren von den Unterbrüchen in der Stromversorgung betroffen, wie die Centralschweizerischen Kraftwerke mitteilten. Wegen prekärer Verhältnisse auf den Strassen könnte die Behebung der Schäden länger dauern.

Auch in der Ostschweiz standen Feuerwehren und die Polizei während der Nacht stundenlang im Einsatz. Pausenlos seien auf der Notrufzentrale Meldungen über umgestürzte Bäume eingegangen, teilte die Ausserrhoder Kantonspolizei mit. Ein Grossteil des Strassennetzes im Kanton sei betroffen.

Weil erst wenige Fahrzeuge für den Winter vorbereitet waren, kämpften viele Autofahrer mit Schwierigkeiten. Sie blieben im Schnee stecken oder kamen von der Strasse ab. Verletzt wurde nach bisherigem Wissenstand niemand. Den Sachschaden kann die Polizei zurzeit noch nicht beziffern.

Erst gegen ein Uhr, als der Schneefall nachgelassen hatte und die meisten umgestürzten Bäume von den Strassen von den Strassen weggeräumt waren, entspannte sich die Lage. In Teilen der Gemeinden Herisau, Hundwil, Trogen und Reute fiel der Strom kurzfristig aus.

(fest/sda)

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