Hunderttausende fliehen vor Taifun «Megi»

publiziert: Donnerstag, 21. Okt 2010 / 23:25 Uhr
Südchina erwartet den Taifun «Megi».
Südchina erwartet den Taifun «Megi».

Bangkok - Der Südosten Chinas rüstet sich für den Taifun «Megi», der sich womöglich zum stärksten seit zwanzig Jahren entwickeln könnte. In der Küstenprovinz Fujian brachten die Behörden etwa 150'000 Menschen in Sicherheit, auf der Insel Hainan waren es mindestens 140'000.

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Das berichteten staatliche Medien am Donnerstag. Meteorologen schätzen, dass der tropische Wirbelsturm wahrscheinlich am frühen Samstag (Ortszeit) in der Provinz Guangdong im Süden der Volksrepublik Land erreicht.

Nachdem «Megi» das südchinesische Meer überquert habe, sei der Taifun am Donnerstag viel langsamer geworden und fast zum Stillstand gekommen. Auf den Philippinen hatte «Megi» mindestens 19 Menschen in den Tod gerissen.

Der Vize-Gouverneur von Guangdong, Li Ronggen, hatte am Mittwoch gewarnt, dass «Megi» zerstörerischer sein könne als der Taifun «Hagupit», der im Jahr 2008 in der Provinz 22 Menschen tötete, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua den Politiker zitierte.

Experten sagten in Wettervoraussagen, dass «Megi» manchen Gebieten im Süden Chinas die höchsten Fluten seit zwei Jahrhunderten bringen könnte. Zehntausende Fischerboote wurden in Guangdong, Fujian und Hainan zurück in die Häfen beordert.

Grosse Schäden in Thailand

In Thailand musste nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen die Nordsüd-Bahnverbindung zwischen Chiang Mai und Bangkok unterbrochen werden. Die Gleise standen in der Provinz Lopburi unter Wasser, teilte die Eisenbahngesellschaft am Donnerstag mit. Weite Teile der zentralen und nordöstlichen Provinzen waren überschwemmt. Insgesamt ertranken seit Wochenbeginn 15 Menschen.

Der Katastrophenschutz schätzte den Schaden an Häusern, Strassen, Brücken und Ernten auf 7,7 Milliarden Baht (rund 247 Millionen Franken). Die Regierung hat 100 Millionen Baht Nothilfe für hunderttausende Betroffene zur Verfügung gestellt.

Die Hauptstadt Bangkok blieb am Donnerstag verschont, obwohl die Behörden Einwohner vor Hochwasser am Chao Praya warnten. Weiter im Norden mussten mehrere Schleusen geöffnet worden, weil der Wasserdruck zu gross geworden war.

(bert/sda)

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