Hurrikan 'Emily' wird gefährlicher
publiziert: Freitag, 15. Jul 2005 / 09:10 Uhr

Mexiko-Stadt - Der Hurrikan "Emily" hat sich bedrohlich verstärkt. In seinem Zentrum entwickelt er Windgeschwindigkeiten von 205 Stundenkilometern.

Das "National Hurricane Center" zeigt in dieser Grafik, wie "Emily" die mexikanische Halbinseln Yucatan treffen könnte.
Das "National Hurricane Center" zeigt in dieser Grafik, wie "Emily" die mexikanische Halbinseln Yucatan treffen könnte.
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Damit wurde er zum Hurrikan der Stufe drei auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala.

Eine weitere Heraufstufung innerhalb der nächsten 24 Stunden wird von den Meteorologen der Region für möglich gehalten. "Emily" bewegte sich langsam auf die zentrale Karibik zu.

Vorsorgliche Sturmwarnungen

Hurrikanwarnungen bestanden nach Angaben des Hurrikanzentrums in Miami für Jamaica, über das der Hurrikan hinwegfegen wird, wenn er seine Richtung nicht ändert, und für die Caiman-Inseln.

Die mexikanischen Wetterdienste gaben ebenfalls vorsorglich Sturmwarnungen aus. Es wird erwartet, dass der Sturm am Sonntag die mexikanische Halbinsel Yucatan mit den Touristenzentren Cancun und Playa del Carmen erreichen wird.

Bewegung Richtung Nordosten

In den frühen Morgenstunden des Freitag lag das Zentrum von "Emily" 600 Kilometer südöstlich von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, und 1100 Kilometer südöstlich von Kingston, Jamaica.

"Emily" bewegt sich nach Angaben des Hurrikanzentrums in Miami auf einer südlicheren Route als Vorgänger "Dennis" nach Nordosten. Deshalb dürfte das von "Dennis" in der vergangenen Woche verwüstete Kuba dieses Mal verschont werden.

Allgemeine Sturmankündigungen gab es am frühen Morgen noch für Teile der Nordküste von Venezuela, für Curaçao und Aruba, sowie für die Südküste Haitis und der Dominikanischen Republik. Wegen der starken Regenfälle wurden die Bevölkerungen vor allem in Gebirgen vor Schlammlawinen, Erdrutschen und Überschwemmungen von Tälern gewarnt.

(bsk/sda)

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