Indien fordert zügige Umsetzung des Kyoto-Protokolls

publiziert: Mittwoch, 23. Okt 2002 / 17:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 23. Okt 2002 / 17:51 Uhr

Neu Delhi - In Neu Delhi hat eine neue Verhandlungsrunde zum weltweiten Klimaschutz begonnen. Zum Auftakt der zehntägigen Konferenz rief das Gastgeberland Indien zur zügigen Umsetzung des Kyoto-Protokolls von 1997 auf.

Der Konferenzpräsident, Indiens Umweltminister T.R.Balu
Der Konferenzpräsident, Indiens Umweltminister T.R.Balu
Das internationale Abkommen zum Abbau der Treibhausgase solle ohne Verzögerung in Kraft treten, sagte der Konferenzpräsident, Indiens Umweltminister T.R. Balu, vor rund 3000 Delegierten aus mehr als 180 Ländern.

Alle Länder seien aufgefordert, für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen, die sowohl dem Wirtschaftswachstum als auch dem Umweltschutz Rechnung trage. In erster Linie müssten aber die Industriestaaten ihren Ausstoss von Treibhausgasen reduzieren.

Auf dem Gipfel wollen die Teilnehmer aus über 180 Staaten das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls vorbereiten. Das Abkommen soll im kommenden Frühjahr bindend werden. Darüber hinaus wollen die Teilnehmerstaaten Leitlinien zur Einbindung der Schwellenländer in den internationalen Klimaschutz beschliessen.

Das Kyoto-Protokoll gibt erstmals international verbindliche Grenzen für die Emissionen vor. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, bedarf es noch der von Russland bereits angekündigten Ratifizierung.

Mindestens 55 Länder, die 1990 für mindestens 55 Prozent des Kohlendioxid-Ausstosses verantwortlich waren, müssen das Protokoll ratifizieren. Die EU und Japan haben dies bereits getan; die USA und Australien lehnen das Abkommen ab.

Die USA sind wie bereits auf den vorherigen Konferenzen mit einer Delegation präsent. Sie sehen sich aber nur in der Rolle eines Beobachters, der nicht in das Verhandlungsgeschehen eingreift. Die Schweizer Delegation wird angeführt von Botschafter Beat Nobs vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL).

(bert/sda)

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