45 Milliarden Dollar

Katastrophen verursachten 2013 immense Kosten

publiziert: Mittwoch, 26. Mrz 2014 / 14:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Mrz 2014 / 14:52 Uhr
Der Taifun Haiyan auf den Phiippinen war die grösste Umweltkatastrophe. (Archivbild)
Der Taifun Haiyan auf den Phiippinen war die grösste Umweltkatastrophe. (Archivbild)

Zürich - Katastrophenereignisse haben im vergangenen Jahr weltweit Schäden von 45 Milliarden Dollar (rund 37 Mrd. Franken) verursacht. Das sind deutlich weniger als die 81 Millionen Dollar (rund 71,5 Mrd. Franken) im Vorjahr .

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Den wirtschaftlichen Gesamtschaden beziffert der Rückversicherer Swiss Re in seiner am Mittwoch veröffentlichten Sigma-Studie auf 140 Milliarden Dollar (123 Mrd. Franken). Diese Zahl liegt deutlich unter jener im Vorjahr. Der Zehnjahresdurchschnitt liegt mit 190 Milliarden Dollar ebenfalls höher.

Hingegen gab es mit 26'000 Menschen deutlich mehr Katastrophenopfer als im Vorjahr (14'000). Am stärksten betroffen war Asien. Durch den Taifun Haiyan auf den Philippinen verloren rund 7500 Menschen ihr Leben, 4 Millionen wurden obdachlos. Die zweitgrösste humanitäre Katastrophe waren die Überschwemmungen in Indien.

Mehr unversicherte Schäden

In Europa waren die Überschwemmungen in Deutschland, Tschechien, Ungarn und Polen im Mai sowie die Hagelstürme in Deutschland und Frankreich Ende Juli die grössten Naturkatastrophen. Der wirtschaftliche Schaden beträgt 4,1 Milliarden Dollar respektive 3,8 Milliarden Dollar.

In den letzten 40 Jahren habe die Differenz zwischen dem Gesamtschaden und dem versicherten Schaden generell zugenommen, schreibt Swiss Re. Das bedeutet, dass es mehr Schäden gibt, die nicht versichert sind.

Ohne Massnahmen, beispielsweise der Reduktion der Treibhausgasemissionen, rechnen die Experten in Zukunft mit häufigeren extremeren Wetterbedingungen und Katastrophen.

(awe/sda)

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