Mindestens 16 Tote bei den ersten Herbststürmen in Europa

publiziert: Sonntag, 27. Okt 2002 / 21:51 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Okt 2002 / 23:38 Uhr

Offenbach - Bei den ersten schweren Herbststürmen des Jahres sind in Europa mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Vielerorts warnten die Behörden davor, die Häuser zu verlassen oder sich unter Bäumen aufzuhalten.

Archivbild: Sturmschaden
Archivbild: Sturmschaden
In Deutschland stürzte ein Baum auf einen Pkw, in dem drei Personen sassen. Für eine Frau kam jede Hilfe zu spät, ein Mann und ein Kind wurden schwer verletzt. In Kiel wurde am Samstag bei einem Gewitter ein 56-jähriger Landwirt vom Blitz getroffen.

Im österreichischen Mattsee bei Salzburg wurden ein 83-jähriger Deutscher und seine 69 Jahre alte Frau am Samstag bei einem Spaziergang durch einen Baum erschlagen.

Unter den sechs Menschen, die am Sonntag in England und Wales starben, waren nach Polizeiangaben drei Kinder. Eine 22-jährige Frau kam mitten in der Stadt Oxford ums Leben, als ein Baum auf ihr Auto stürzte. Ihre beiden jüngeren Schwestern wurden verletzt.

In den Niederlanden kamen vier Menschen ums Leben. Ein Mann starb in Enschede durch einen umstürzenden Baum. In Hilversum starb ein 77-jähriger Spaziergänger, der vom Sturm weggeblasen und mit dem Kopf gegen einen Zaun geschmettert wurde. Zwei Taucher ertranken in einem Fluss nahe der Grenze zu Belgien.

Vier Menschen wurden am Abend noch vermisst: einer wurde durch die Wucht der Böen bei Scheveningen in die Nordsee geschleudert, ein anderer im den Westerschelde-Fluss im Süden des Landes. In der Nordsee suchten Rettungstrupps nach zwei Surfern. Das Dach des Hauptbahnhofs von Amsterdam stürzte ein, ohne das Menschen zu Schaden kamen.

In Frankreich starben zwei Männer: Einer, als sein im Bau befindliches Haus bei Laôn im Departement Aisne teilweise einstürzte. Ein weiterer, als in der Normandie ein Baum auf sein Auto krachte.

(ps/sda)

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