Pegelstände in Südfrankreich gehen zurück
publiziert: Donnerstag, 4. Dez 2003 / 18:25 Uhr

Marseille - Nach der Jahrhundertflut in Südfrankreich hat sich die Lage etwas entspannt. Die Pegelstände gehen allmählich zurück. Hunderttausende Menschen leben aber immer noch im Ausnahmezustand.

In Nîmes ist die Versorgung mit Leitungswasser zusammengebrochen.
In Nîmes ist die Versorgung mit Leitungswasser zusammengebrochen.
In Nîmes wurde Trinkwasser in Plastiksäcken ausgegeben, weil die Versorgung mit Leitungswasser zusammengebrochen war. In den Überschwemmungsgebieten richteten sich Tausende auf weitere Nächte in Notunterkünften ein. Die vielerorts unterbrochenen Strom- und Telefonverbindungen wurden nur allmählich repariert.

Die Zahl der Hochwasser-Toten erhöhte sich am Donnerstag auf 6. In seiner überfluteten Garage in der Ortschaft Bellegarde (Departement Gard) fiel ein 37-jähriger Mann in Ohnmacht und ertrank.

Bei Tarascon wurde in den frühen Morgenstunden in der Rhône eine Wassermenge von rund 13 000 Kubikmetern pro Sekunde gemessen. Das ist ein Jahrhunderthochwasser, sagte ein Mitarbeiter der Rettungsleitstelle in Marseille. Zuletzt seien im 19. Jahrhundert derart hohe Pegelstände gemessen worden.

Ganze Landstriche wie in der Camargue glichen weiterhin einer Wasserlandschaft. Soldaten und Fremdenlegionäre mussten mit Helikoptern Bewohner von Dächern der Häuser retten.

Die Bewohner, die bereits in ihre Häuser zurückkehren konnten, wurden mit Szenen der Verwüstung konfrontiert. Schaufelbagger und anderes Grossgerät waren im Einsatz, um Schlamm-Massen, ausgerissene Bäume und eingestürzte Häuser zu räumen. Strassen waren übersät mit Hausrat, kaputten Autos und Gestrüpp.

Die Meteorologen gaben unterdessen Entwarnung. Der Wetterdienst Météo-France hob am Vormittag die Alarmstufe orange auf, die zuletzt in acht Departements gegolten hatte.

(bert/sda)

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