Politiker will Kamele ausrotten - um Klima zu retten
publiziert: Mittwoch, 13. Jan 2010 / 11:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Jan 2010 / 12:04 Uhr

Sydney - Die Ausrottung der als Plage betrachteten Kamele in Australien wäre ein guter Beitrag zum Klimaschutz, hat der Agrarsprecher der Opposition am Mittwoch im Parlament gesagt. Jedes Kamel rülpse im Jahr eine Tonne Treibhausgase in die Luft, erklärte John Cobb.

Kamele würden beim Rülpsen zu viel CO2 ausstossen.
Kamele würden beim Rülpsen zu viel CO2 ausstossen.
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Wenn die gesamte Herde von schätzungsweise einer Million Tieren getötet werde, spare das mehr klimaschädliches Gas ein als wenn 300'000 Autos aus dem Verkehr gezogen würden. Die Labor-Regierung hat einen Fonds aufgelegt, um die Herde zu reduzieren. Cobb setzt sich für die völlige Ausrottung ein.

(tri/sda)

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Umgekehrt würde sicher…
…mehr nützen fürs Klima. Nicht die Kamele und Kühe verpesten das Klima, sondern die Politiker, die Millionen Franken, Euro, Dollar, Jen, Rubel, etc. an Schmiermitteln von der Wirtschaft bekommen sind es, die das Klima vernichten.
eliminierung
Soso die Politiker wollen jetzt die Kamele ausrotten. Wäre mehr dafür dass man die Politiker ausrottet, na das wärs. Dann hätten wir wahrscheinlich Frieden auf Erden, aber das wollen die machtgierigen vollgefressenen wahnsinnigen Politiker nicht.
Frage mich heute nur noch, welche Drogen die wohl fressen. Denn wir normalen Menschen verstehen diese Eliminierung der Völker und jetzt auch noch von Tieren nicht.
Etwas recht
Ich bin absolut für Umweltschutz und ein Einschränkung der CO2 Emissionen.

Ich bin aber dagegen dass Panik gemacht wird und es zu einer reinen Steuerabzocke verkommt. Beide Seiten haben etwas recht. Wenn die Gletscherschmelze nur durch CO2 bedingt wäre, würden nicht die Polkappen auf anderen Planeten ohne menschlichen Einfluss auch schmelzen. Das Klima ist ein zerbrechliches Räderwerk und CO2 ein Haupttäter, aber nicht der alleinige.
Sparsam
Zitat hubabuba
"Der andere Beitrag sagt schon eher etwas aus. Wobei, solange die tatsäch ergriffenen Massnahmen nicht in der Grössenordnung der Empfehlungen des IPCC liegen, treten die gezeichneten Horrorszenarian durch Überaktionismus auch nicht auf."

Überaktionismus? Hat was. War schon ein Thema zu Zeiten des Club of Rome.
Die Hohen Proiester empfehlen und wenn das Volk nicht artig ist, kommt Armageddon über es.
Hmm. nicht, dass ich als nachtragend erscheinen möchte. Allenfalls als nachhaltig.

Wasserdampf in der Stratosphäre bisher ignoriert
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article6024681/Wasserdampf-in-d...

Ganz unten bei den Kommentaren steht

"Ach nee, das haben die nun endlich kapiert?
Is ja dolle. Kannte meine Urgroßmutter bereits aus der guten alten
Waschküche."

oder auch

"... noch ein Faktor, der in den Rechenmodellen der sogenannten Klimaforscher regelmäßig vergessen wird:

Die Sonne!

Aber das Naheliegenste kümmert die Hohen Priester in ihren weissen Mäntelchen nicht.."
Tempo?
Wenn eine Klimaänderung langsam geschieht, haben alle Wesen Zeit, sich daran anzupassen. Es wird nicht bestritten, dass solche Schwankungen stattgefunden haben.
Die Frage ist nur, mit welcher Geschwindigkeit die Änderungen stattfanden und ob sie global oder regional waren. Auch heute gibt es einzelne Gletscher, die entgegen dem allgemeinen Trend wachsen.

In Panik soll man nicht verfallen, das ist richtig. Aber tatenlos zusehen und wie bisher weitermachen sollten wir auch nicht. Wenn es nicht das Klima ist, dann geht irgendwann mindestens eine andere Ressource aus.
Aha-Erlebnis
Wenn Sie einmal einen Tag Zeit haben, machen Sie einen Ausflug aufs Bettmerhorn im Wallis. Dort werden Sie im Gipfelgebäude bei einer interessanten Video-Show erfahren können, wie sich der Aletschgletscher in den vergangenen JahrTAUSENDEN verändert hat.
Er war sogar schon kleiner als jetzt.

Dazu gibt es auch in Wikipedia einen Bericht, in dem unter anderem folgendes zu lesen ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Aletschgletscher

Auszug aus diesem Bericht:

Die Bestimmung der verschiedenen Längenstadien des Aletschgletschers in der Vergangenheit erfolgt durch die Radiokohlenstoffdatierung fossiler Baumstämme, die der Gletscher bei einem früheren Vorstoss einmal überfahren haben muss und nun während seines aktuellen Rückzuges wieder freigibt. Der Befund fossiler Böden und von Wurzelwerk garantiert dabei, dass es sich bei dem Fundort auch um den Wuchsstandort des fossilen Baumes handelt. Durch Zählung der Jahresringe der geborgenen Stämme kann sogar der Zeitraum bestimmt werden, während dessen der Aletschgletscher den Fundort nicht erreicht hat. Mit dieser Methode wurde festgestellt, dass der Aletschgletscher bis etwa 1200 v. Chr. um einiges kleiner gewesen sein muss als heute. Für die Jahre etwa von 1200 bis 1110 v. Chr., 850 bis 750 v. Chr. und 350 bis 250 v. Chr. sind Vorstösse festgestellt worden. Dabei ist der Aletschgletscher von 900 bis 400 v. Chr. jedoch kleiner gewesen als heute, genauso wie von etwa 100 v. Chr bis ins Jahr 250. Um das Jahr 300 ist eine Gletscherlänge vergleichbar der des Höchststandes im 19. Jahrhundert festzustellen.
Ende Zitat.

Selbst für Laien ist erkennbar, dass es schon früher Zeiten gab, die wärmer waren als heute.
Das soll kein Aufruf sein, zur Natur nicht Sorge zu tragen, hilft aber, nicht in Panik zu verfallen.
Youtube
Der eine Beitrag ist ziemlich genau das, worauf sich der Beitrag vom Spiegel bezieht. Das hätten Sie sich sparen können.

Der andere Beitrag sagt schon eher etwas aus. Wobei, solange die tatsäch ergriffenen Massnahmen nicht in der Grössenordnung der Empfehlungen des IPCC liegen, treten die gezeichneten Horrorszenarian durch Überaktionismus auch nicht auf.
Auch hier werden Behauptungen aufgeführt, auf die im Spiegel Bericht eingeganen wird. Dass die Modelle immer wieder angepasst werden müssen, ist nichts ungewöhnliches.

Der Beweis, dass hier ein sektenähnliches Verhalten seitens der IPCC praktiziert wird, betrachte ich deshalb nach wie vor als nicht erbracht. Vielleicht sollen Sie sich doch einmal durch den IPCC Bericht durcharbeiten.
Nanu, was das denn?
Zitat hubabuba
"Dazu noch youtube Filmchen."

Wieso so abschätzig?
Ein Beitrag aus Spiegel TV als Antwort auf Ihre Links zu Spiegel online.

Erzählen Sie mir nachdem Sie die Beiträge gesehen haben, was Sie davon halten.

Abbruch
Das aber sind Verhaltensweisen von einzelnen Leuten, einen Überblick erlaubt dieses Beispiel jedoch nicht. Genau deswegen verlange ich Bezugnahme auf offizielle Kommunikation des IPCC oder anderer Dokumente, die in deren Sinne argumentieren.

Dazu noch youtube Filmchen. Mal sehen was da zum Vorschein kommt, möglich ist alles, denn jeder kann hochladen was er will.
Ausgrenzung
Ja der Spiegel
Hier ein Beitrag "Der Klimaschwindel - SpiegelTV"
http://www.youtube.com/watch?v=Xgcpl3IFGn4&feature=related

Hier noch eins nicht vom Spiegel - IPCC zensiert Klimawissenschaftler
http://www.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY

"Können Sie mir aufzeigen, in welchen Textstellen Sie Hysterie oder sektenähnliches Gebahren erkennen?"

Ich hab an einem Kurs einen jungen Physiker erlebt, der erzählte, er habe den Kontakt zu seiner Mutter abgebrochen, nachdem sie etwas von "Klimaschwindel" sagte.
Ist das nicht etwas, wovor der Sektenbeauftragte immer warnt?
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