Trotz «Top Cap»: Das Öl strömt weiter aus
publiziert: Freitag, 4. Jun 2010 / 15:59 Uhr
Obama bespricht die Situation am Golf von Mexiko mit Admiral Thad Allen, Sicherheitsberater John Brennan, Stabschef Rahm Emanuel und der Leiterin der Umweltbehörde Lisa Jackson.
Obama bespricht die Situation am Golf von Mexiko mit Admiral Thad Allen, Sicherheitsberater John Brennan, Stabschef Rahm Emanuel und der Leiterin der Umweltbehörde Lisa Jackson.

Washington - Im Kampf gegen das in den Golf von Mexiko strömende Öl bleibt ein durchschlagender Erfolg aus. Der BP-Konzern stülpte in der Nacht mit Unterwasser-Robotern eine Glocke auf die gekappte Steigleitung des Bohrlochs. Das Öl strömt aber weiter aus.

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Die Video-Bilder von der Unglücksstelle in rund 1600 Metern Meerestiefe zeigten, wie die trichterartige Kappe auf das Ende der gekappten Steigleitung gesetzt wurde. Der Trichter soll nun das Abpumpen eines Grossteils des ausströmenden Öls ermöglichen.

Ein BP-Manager nannte als Ziel, mindestens 90 Prozent des auslaufenden Öl absaugen zu können. BP hatte zuvor erklärt, ein vollständig abgedichteter Öl-Absaugtrichter könnte bis Ende des Monats installiert werden. Das Unternehmen setzt vor allem auf Entlastungsbohrungen, die den Ölausfluss stoppen sollen.

Obama ist wütend

Die US-Küstenwache sprach von einem weiteren Fortschritt. Es werde aber noch einige Zeit dauern, bis man beurteilen könne, ob die Methode funktioniere.

US-Präsident Barack Obama warf BP vor, nicht rasch genug auf die schwerste Ölkatastrophe in der US-Geschichte reagiert zu haben. Er sei sehr wütend über die Situation am Golf, sagte Obama in einem CNN-Interview. Da habe jemand nicht an die Konsequenzen seines Handelns gedacht.

Rechnung über 69 Millionen Dollar

Die US-Regierung stellte dem britischen Energiekonzern eine erste Rechnung über 69 Millionen Dollar aus. Präsidentensprecher Robert Gibbs erklärte, damit sollten den US-Steuerzahlern die Kosten zur Bekämpfung der Ölpest erstattet werden.

Vor dem Anbringen des Absaugtrichters war erfolglos versucht worden, eine riesige Kuppel über das gesamte Leck zu stülpen. Auch das Pumpen von Schlamm in die defekte Anlage brachte die Quelle nicht zum Versiegen.

BP gab die bislang entstandenen Kosten mit rund einer Milliarde Dollar an. Experten rechnen damit, dass der Konzern im schlimmsten Fall für die Reinigung von Meer und Küste Kosten bis zu sechs Milliarden Dollar bezahlen muss. Ratingagenturen stuften die Kreditwürdigkeit von BP herab.

(fkl/sda)

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Das ist viel einfacher
Sie können es nicht!
Sie hatten nie einen Plan für die Lösung von so einem Problem
Schlimmer Verdacht...
...vielleicht spricht jetzt der Verschwörungstheoretiker aus mir...

ich habe das Gefühl BP möchte gar nicht den Ölausfluss stoppen, solange das andere Bohrloch nicht fertig gestellt ist.
Sonst laufen sie nämlich Gefahr, dort gar keine Bohrungen mehr machen zu können, wenn die US-Regierung evtl. entscheiden würde, keine Deep Sea Bohrungen mehr zu erlauben.
gespannt..
....na ich hoffe nicht dass wir am schluss, dank den zusätzlichen bohrungen, plötzlich 3 oder 4 löcher haben aus denen öl strömt!!
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