Über 300 Schweizer Touristen kehren heim

publiziert: Montag, 27. Dez 2004 / 07:15 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Dez 2004 / 09:18 Uhr

Zürich - Über 300 Schweizerinnen und Schweizer sind an Bord von zwei Edelweiss-Maschinen von den Malediven zurückgekehrt. Wie ein Sprecher der Reiseversicherung Elvia bei der Ankunft in Zürich erklärte, geht es ihnen den Umständen entsprechend gut.

Eine Maschine der Edelweiss Air brachte die Touristen zurück.
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Die meisten Passagiere gehörten zum Edelweiss-Flug A330, der am Sonntagmorgen in Male eingetroffen war, also nachdem die durch das schwere Erdbeben im Indischen Ozean ausgelöste Flutwelle den Archipel heimgesucht hatte.

Die 313 heimkehrenden Touristen flogen über Istanbul nach Zürich zurück, wo sie kurz nach fünf Uhr morgens landeten. Die Flughafenbetreiberin Unique hatte eine Ausnahmebewilligung für Nachtflüge erteilt.

Bisher keine Schweizer unter den Toten

Im Verlauf des Montags werden nach Angaben von Hotelplan weitere Touristen aus Sri Lanka und den Malediven erwartet. Für Montagabend ist laut Kuoni ein weiterer Edelweiss-Air-Flug in Richtung Male mit einem Psychologen-Team an Bord geplant. In Thailand sind sieben Busse nach Phuket unterwegs, um dort Schweizer Touristen abzuholen.

Wie Elvia-Geschäftsführer Jürg Wittwer gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte, ist es weiterhin schwierig, mit von der Flutkatastrophe betroffenen Schweizer Touristen in Kontakt zu treten, da die Verbindungen sehr schlecht sind. Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rechnet Mit dutzenden verletzten Schweizer Touristen. Informationen über Todesopfer liegen bislang nicht vor.

Das Botschaftspersonal der Schweiz besuche gegenwärtig in den betroffenen Ländern die Spitäler, um die genaue Zahl der verletzten Landsleute zu bestimmen, erklärte Alessandro Delprete gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Ausserdem vergleiche Bern seine Zahlen mit denjenigen der Reisebüros. Die Reiseversicherung Elvia geht von rund 60 verletzten Schweizerinnen und Schweizern aus, wie Elvia-Direktor Jürg Wittwer erklärt hatte. Darunter seien zwei oder drei Schwerverletzte.

(rp/sda)

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